Kategorie: Architekturfotografie

Haus S Heiningen

Architekturfotografie Heiningen: Text folgt

Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Glonn: Text folgt.

Das Architekturfotografie-Projekt wurde im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage erstellt.

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

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Bundesnachrichtendienst Berlin

Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Architekturfotografie Berlin: Text folgt

Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
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Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Mark Twain Grundschule Neu-Ulm

Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Architekturfotografie Neu-Ulm: Text folgt

Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
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Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
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Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Poing: Der Kirchenbau zählt sicherlich zu außergewöhnlichsten Schauplätzen des Baugewerbes. In Poing trifft das gleich in mehrfacher Hinsicht zu. Die neue Kirche ist nicht nur optisch ein Unikat. Schon während der Bauzeit rückte sie die Menschen näher zusammen.

Am 3. November 2015 wurde der Grundstein für die neue Pfarrkirche in Poing gelegt. Im Juni 2018 sind die Arbeiten abgeschlossen. Rund 350 Menschen finden im neuen Pfarrzentrum Platz für die ökumenische Begegnung. Doch nicht nur kirchlich, auch städtebaulich ist der Sakralbau ein Ort der Annäherung. Die beiden durch die S-Bahn-Linie getrennten Poinger Ortsteile, seit jeher ein großes Thema in der Kommunalpolitik, sollten mit dem Bauwerk endlich ein Bindeglied erhalten. Und so lautet auch das Motto der örtlichen Pfarrgemeinde, unter dem die Weihe stattgefunden hat: „Menschen verbinden“. Tatsächlich rückten bereits während der Bauphase die Menschen nahe zusammen, denn der Bau entstand sozusagen in konfessionsübergreifender Zusammenarbeit. Nach den Entwürfen des Münchner Architekturbüros Meck, die sich im Wettbewerb gegen 35 weitere Teilnehmer durchgesetzt hatten, errichteten Handwerker aus aller Herren Länder und verschiedenster Konfessionen gemeinsam das strahlende Gotteshaus. Auch wenn sich die Fertigstellung wegen Insolvenz des Fassadenbauers verzögerte, so darf sich Kirchengemeinde von Poing bereits jetzt über ein neues Schmuckstück freuen.

Fassade der besonderen Art

Auch wenn der Neubau äußerlich dem typischen Kirchenbild komplett widerspricht, so lässt sich ihm eine geradezu göttliche Erhabenheit nicht absprechen. Auf einer Grundfläche von 30 mal 30 Metern sowie weiteren 30 Metern in der Höhe präsentiert sich die Kirche geradezu wie ein Fels, auch wenn sie nicht dem heiligen Petrus, sondern dem Patrozinium Seliger Pater Rupert Mayer geweiht ist. Die Fassade wird aus 15.000 weißen, dreidimensionalen Kacheln gebildet. Der Dachaufbau entsteht durch unterschiedliche, gegeneinander gestellte Flächen. Abhängig vom Einfall des Sonnenlichts lumineszieren die Keramikziegel in unterschiedlichen Farben und machen die Kirche zur „weithin sichtbaren Stadtkrone“, wie es Architekt Professor Andreas Meck ausdrückte. Glockenträger sowie Pfarrheim spielen gegenüber dem Solitär eine untergeordnete Rolle. Das Glockenspiel ist nicht wie üblich am Kirchturm angebracht, den es in der klassischen Form nicht gibt, sondern neben dem Hauptbau. Optisch ergänzt wird die leuchtend weiße Fassade durch Nagelfluh, einen typischen Konglomeratstein der bayerischen Schotterebene. Dieser wurde für den Platzbelag, sowie auch für Pfarrheim und Glockenturm verwendet. Die Basis des Kirchengebäudes führt den Stein weiter, jedoch mit einer feiner bearbeiteten Oberfläche.

Begegnung und Rückzug

Wie schon die äußere Erscheinung, so ist auch der Innenraum in verschiedene Zonen ausdifferenziert. Kubistisch inspirierte Strukturen schaffen so verschiedene Aufenthaltsstationen, die unterschiedlichen Zahlen von Besuchern intime Rückzugsorte aber auch die Möglichkeit zur Begegnung bieten. Abgesetzt von der völlig in weiß gehaltenen Raumkrone wurden Boden und Wandsockel in Stein ausgeführt. So spiegelt sich nicht nur die äußere Gliederung von Platz und Gebäude wider sondern auch die Idee von Himmel und Erde. Das Taufbecken blickt direkt auf den vorgelagerten kleinen See und ist von der rückwärtigen Gebäudeseite aus einsehbar. In 15 künstlerischen Ausführungen wird der Kreuzweg in der Betonbänderung der Wand dargestellt, wobei das Tabernakel die letzte Station bildet. Die erste Station soll ein Foto der erkennungsdienstlichen Erfassung des Pater Rupert Mayer einnehmen, dessen Patrozinium auf diese Weise direkt mit dem Sakrament verbunden wird.

Es werde Licht 

Symbol und zentrales Gestaltungselement ist das Licht, das den gesamten Kirchenraum ausfüllt. Drei große Lichtöffnungen sorgen nicht nur dafür, dass Kirche und Besucher in Helligkeit getaucht werden. Sie unterstreichen gleichzeitig die liturgischen Orte und Handlungen in Analogie zur Dreifaltigkeit. Im höchsten Punkt der Kirche, unter dem sich der Altar mit Tabernakel befindet, ist eine vertikale Zenitöffnung eingelassen, durch die Licht senkrecht nach unten einfällt. Durch eine zweite Öffnung wird der Altar vom Morgenlicht erleuchtet. Der dritte Lichtquell wurde neben dem Taufbecken situiert und dient gleichzeitig als Öffnung in Richtung See. Pfarrzentrum und Bürger freuen sich gleichermaßen auf diesen ganz besonderen Begegnungsort, der Menschen zusammenführt und die Ökumene bereichert.

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Reportage entstanden.

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer bei Meck Architekten
Wettbewerbsentwurf bei bauwelt.de

Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

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Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

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Wohnbausiedlung Vaduz

Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Architekturfotografie Vaduz: Text folgt.

Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
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Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Schmuttertal Gymnasium Diedorf

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf: Ein integraler Planungsprozess mit nur zweijähriger Bauzeit und Plusenergiestandard, dies waren die Vorgaben, welche die Stadt Augsburg für den Neubau des Schmuttertal-Gymasiums in Diedorf den Planern auferlegte. Herausgekommen ist ein Vorzeigeprojekt im Plusenergiestandard mit herausragender Öko- und Energiebilanz.

 

Im schwäbischen Markt Diedorf, in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet Augsburg -Westliche Wälder ist in zweijährige Bauzeit ein Vorzeigeprojekt hinsichtlich integraler Planung und ökologiebewusster Umsetzung entstanden. Eingefasst von lockerer Wohnbebauung und freien Feldern, wurde hier der Neubau des Schmuttertal-Gymnasiums in Holzbauweise und Plusenergiestandard realisiert. Architekt Florian Nagler aus München und die Hermann Kaufmann Architekten aus Schwarzach konzipierten den Gebäudekomplex zusammen mit Schülern, und anderem Schulpersonal um eine Lehr- und Lernumgebung zu schaffen, die pädagogischen aber auch ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten gerecht wird. Rund 16.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche bieten über 1000 Schülern Platz für Unterricht, Sport, Verpflegung und Aufenthalt.

Der Landkreis Augsburg erließ als Bauherr schon in der Planungsphase strenge Vorgaben. Der durch ein integrales Planungsverfahren konzipierte Gebäudekomplex sollte innerhalb von nur zwei Jahren errichtet werden und zudem den Plusenergiestandard erfüllen, bei dem das Gebäude seinen eigenen Energiebedarf überkompensiert. Mehrkosten waren nur erlaubt, wenn diese durch eine entstehende Energieeinsparung amortisiert würden. Ökologie, Gesundheit und Wirtschaftlichkeit, sowie die Schaffung einer pädagogisch wertvollen Lernumgebung standen damit klar im Mittelpunkt der Bemühungen.

Insgesamt vier großvolumige aber dennoch komplexe Baukörper wurden mit südöstlicher Erschließung, kreuzförmig um einen Innenhof gruppiert. Die eingeschossige Sporthalle wurde in einem eigenen Flügel untergebracht, im zweiten Gebäudeteil befinden sich auf zwei Geschossen Aula, Mensa, Bibliothek sowie Lehrerzimmer und das Sekretariat. Die Klassenzimmer und Fachunterrichtsräume wurden schließlich auf die zwei übrigen, jeweils dreigeschossigen Trakte verteilt. Als tragende Konstruktion dienen Stahlbetonelemente während die übrigen Bauteile als reine Holzbaukonsturktionen, die Decken als Holzbetonverbunddecken ausgeführt wurden. Die Außenwände wurden als Holzrahmenkonstruktion mit gedämmter und hinterlüfteter Fassade konzipiert und in grau lasierter Holzschalung ausgeführt. Mit zunehmender Geschosszahl ließ man die Außenhülle je ein Stück weiter hervorkragen um einen verbesserten Witterungsschutz im Fassadenbereich zu erhalten. In den Unterrichtsräumen dominieren weiß lasierte Holzoberflächen, helle Böden und Glaselemente, die gemeinsam für eine hohe Ausbeute an augenfreundlichem Tageslicht sorgen. Und auch in den Grün- und Außenflächen wurde die ökologische Anmutung mit hellen Pflastersteinen, Holzelementen und einem jungen Baumbestand weitergeführt.

Wegen seiner klimaneutralen und bauphysikalischen Eigenschaften wurde der Baustoff Holz für das Vorzeigeprojekt favorisiert. Eingesetzt wurden verschiedene Holzwerkstoffe wie etwa Brettschichtholz, Konstruktionsvollholz oder Dreischichtplatten. Seine Eigenschaften als Wärmespeicher wiederum wirken sich positiv auf das Energiemanagement des Gebäudes aus. Zentraler Bestandteil des Energiekonzeptes sind neben dem klimaneutralen Baustoff Holz auch die insgesamt 1.650 Photovoltaikmodule auf flachgeneigten, asymmetrischen Satteldächern, die lediglich von schmalen Oberlichtbändern durchbrochen werden. Hierdurch wird eine jährliche Stromausbeute von rund 510 MWh erzeugt, die den Energiebedarf des Gymnasiums um etwa das Eineinhalbfache überkompensiert. Fensterelemente im Passivhausstandard, die im Fassadenbereich als durchgehende Bänder und im Bereich der Treppenhäuser als vollgeschossige Glasflächen verbaut wurden, vervollständigen die energieeffiziente Außenhülle. Planern und Architekten gelang es damit, ein Vorzeigeprojekt zu realisieren, das in künftigen Bauprojekten dieser Größe seinen Niederschlag finden dürfte.

Das Architekturfotografie-Projekt wurde im Rahmen einer BAUWERK-Dokumentation umgesetzt.

 

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

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Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

 

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Schmuttertal Gymnasium Homepage
Schmuttertal Gymnasium bei Detail