Kategorie: Architekturfotografie

Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Glonn: Text folgt.

Das Architekturfotografie-Projekt wurde im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage erstellt.

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Sankt Moritz: Text folgt

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Poing: Der Kirchenbau zählt sicherlich zu außergewöhnlichsten Schauplätzen des Baugewerbes. In Poing trifft das gleich in mehrfacher Hinsicht zu. Die neue Kirche ist nicht nur optisch ein Unikat. Schon während der Bauzeit rückte sie die Menschen näher zusammen.

Am 3. November 2015 wurde der Grundstein für die neue Pfarrkirche in Poing gelegt. Im Juni 2018 sind die Arbeiten abgeschlossen. Rund 350 Menschen finden im neuen Pfarrzentrum Platz für die ökumenische Begegnung. Doch nicht nur kirchlich, auch städtebaulich ist der Sakralbau ein Ort der Annäherung. Die beiden durch die S-Bahn-Linie getrennten Poinger Ortsteile, seit jeher ein großes Thema in der Kommunalpolitik, sollten mit dem Bauwerk endlich ein Bindeglied erhalten. Und so lautet auch das Motto der örtlichen Pfarrgemeinde, unter dem die Weihe stattgefunden hat: „Menschen verbinden“. Tatsächlich rückten bereits während der Bauphase die Menschen nahe zusammen, denn der Bau entstand sozusagen in konfessionsübergreifender Zusammenarbeit. Nach den Entwürfen des Münchner Architekturbüros Meck, die sich im Wettbewerb gegen 35 weitere Teilnehmer durchgesetzt hatten, errichteten Handwerker aus aller Herren Länder und verschiedenster Konfessionen gemeinsam das strahlende Gotteshaus. Auch wenn sich die Fertigstellung wegen Insolvenz des Fassadenbauers verzögerte, so darf sich Kirchengemeinde von Poing bereits jetzt über ein neues Schmuckstück freuen.

Fassade der besonderen Art

Auch wenn der Neubau äußerlich dem typischen Kirchenbild komplett widerspricht, so lässt sich ihm eine geradezu göttliche Erhabenheit nicht absprechen. Auf einer Grundfläche von 30 mal 30 Metern sowie weiteren 30 Metern in der Höhe präsentiert sich die Kirche geradezu wie ein Fels, auch wenn sie nicht dem heiligen Petrus, sondern dem Patrozinium Seliger Pater Rupert Mayer geweiht ist. Die Fassade wird aus 15.000 weißen, dreidimensionalen Kacheln gebildet. Der Dachaufbau entsteht durch unterschiedliche, gegeneinander gestellte Flächen. Abhängig vom Einfall des Sonnenlichts lumineszieren die Keramikziegel in unterschiedlichen Farben und machen die Kirche zur „weithin sichtbaren Stadtkrone“, wie es Architekt Professor Andreas Meck ausdrückte. Glockenträger sowie Pfarrheim spielen gegenüber dem Solitär eine untergeordnete Rolle. Das Glockenspiel ist nicht wie üblich am Kirchturm angebracht, den es in der klassischen Form nicht gibt, sondern neben dem Hauptbau. Optisch ergänzt wird die leuchtend weiße Fassade durch Nagelfluh, einen typischen Konglomeratstein der bayerischen Schotterebene. Dieser wurde für den Platzbelag, sowie auch für Pfarrheim und Glockenturm verwendet. Die Basis des Kirchengebäudes führt den Stein weiter, jedoch mit einer feiner bearbeiteten Oberfläche.

Begegnung und Rückzug

Wie schon die äußere Erscheinung, so ist auch der Innenraum in verschiedene Zonen ausdifferenziert. Kubistisch inspirierte Strukturen schaffen so verschiedene Aufenthaltsstationen, die unterschiedlichen Zahlen von Besuchern intime Rückzugsorte aber auch die Möglichkeit zur Begegnung bieten. Abgesetzt von der völlig in weiß gehaltenen Raumkrone wurden Boden und Wandsockel in Stein ausgeführt. So spiegelt sich nicht nur die äußere Gliederung von Platz und Gebäude wider sondern auch die Idee von Himmel und Erde. Das Taufbecken blickt direkt auf den vorgelagerten kleinen See und ist von der rückwärtigen Gebäudeseite aus einsehbar. In 15 künstlerischen Ausführungen wird der Kreuzweg in der Betonbänderung der Wand dargestellt, wobei das Tabernakel die letzte Station bildet. Die erste Station soll ein Foto der erkennungsdienstlichen Erfassung des Pater Rupert Mayer einnehmen, dessen Patrozinium auf diese Weise direkt mit dem Sakrament verbunden wird.

Es werde Licht 

Symbol und zentrales Gestaltungselement ist das Licht, das den gesamten Kirchenraum ausfüllt. Drei große Lichtöffnungen sorgen nicht nur dafür, dass Kirche und Besucher in Helligkeit getaucht werden. Sie unterstreichen gleichzeitig die liturgischen Orte und Handlungen in Analogie zur Dreifaltigkeit. Im höchsten Punkt der Kirche, unter dem sich der Altar mit Tabernakel befindet, ist eine vertikale Zenitöffnung eingelassen, durch die Licht senkrecht nach unten einfällt. Durch eine zweite Öffnung wird der Altar vom Morgenlicht erleuchtet. Der dritte Lichtquell wurde neben dem Taufbecken situiert und dient gleichzeitig als Öffnung in Richtung See. Pfarrzentrum und Bürger freuen sich gleichermaßen auf diesen ganz besonderen Begegnungsort, der Menschen zusammenführt und die Ökumene bereichert.

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Reportage entstanden.

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer bei Meck Architekten
Wettbewerbsentwurf bei bauwelt.de

Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Augsburg: Text folgt

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Augsburg: Text folgt

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

St. Josef Kirche Holzkirchen

Architekturfotografie St. Josef Kirche Holzkirchen

Architekturfotografie Holzkirchen: Der Sakralbau gilt als der schwierigste Schauplatz am Bau. In Holzkirchen realisierten die Eberhard Wimmer einen Neubau, der für eine Kirche gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert ist.

Die prunkvollen Jahre des repräsentativen Kirchenbaus sind vorbei. Heute wird auf´s Budget geschaut. Sinkende Zahlen bei den Gottesdiensten, Kirchen die schließen, weil der Unterhalt zu teuer wird oder ein Skandal die Medien erschüttert, es gibt viele Gründe warum sich die Kirchengemeinden mit Investitionen zurück halten. Die meisten Projekte sind Sanierungen und Restaurierungen. Der Neubau der Kirche Sankt Joseph in Holzkirchen ist deshalb gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Im Erzbistum München und Freising ist sie die erste neugeweihte Kirche seit zehn Jahren. Und Sankt Josef wurde komplett aus Holz gebaut. Knapp 11 Millionen Euro investierte die Erzdiözese München und Freising in den Komplex aus Pfarrkirche, Kapelle der heiligen Familie und Außenbereich. Weitere 100.000 Euro flossen aus der Pfarreikasse in das Bauvorhaben. Den vom Bistum ausgelobten Wettbewerb konnten die Eberhard Wimmer Architekten im März 2013 für sich entscheiden. Spatenstich war am 4. Oktober 2015 und am 18. März 2018 wurde Sankt Josef nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit feierlich eingeweiht.

Historie

Dass in Holzkirchen eine Kirche neu gebaut werden konnte, war Glück im Unglück. Der Vorgängerbau, obwohl erst im Jahr 1962 eingeweiht, hatte aufgrund von Baumängeln und schlechtem Baugrund Schäden am Dachtragwerk erlitten. Nachdem die Kirche 2012 erst entweiht und dann gesperrt wurde, entschied man sich kurze Zeit später für einen Abriss. Das Erzbischöfliches Ordinariat München beschloss schließlich den Neubau des Pfarrzentrums mit Kirche und zugehöriger Kapelle. Lediglich der etwas abseits stehende Kirchturm wurde vom Vorgängerbau übernommen. Schon bei der Ausschreibung war klar, dass die neue Kirche aus Holz sein sollte. Architekt Eberhard Wimmer gewann den Wettbewerb mit seinem unkonventionellen Entwurf, einerseits aufgrund Raumgestaltung und Lichtführung, aber auch dank der guten städtebaulichen Integration. Und weil er bereits im Kirchenbau Erfahrung hatte.

Herausforderung Sakralbau

Für den Architekten selbst ist der Kirchenbau mit „die größte Herausforderung, die es im Bauen gibt.“ Groß sei der kreative Freiraum, „weil jede Zeit und jede religiöse Richtung bei aller Wiedererkennbarkeit ihre eigenen, zeitgemäßen Sakralbauten hervorbringen möchte.“ Das bringt aber auch hohe Erwartungen mit sich. Eine Kirche soll Sinn stiften, Werte vermitteln.  Doch gerade letztere hat die Kirche selbst in der Vergangenheit oft stark strapaziert. Ausgerechnet der Skandal um den damaligen limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst sorgte dafür, dass der Baubeginn gestoppt werden musste, da die Kirche nun sehr sorgfältig über Ausgaben und deren Außenwirkung nachdachte. Als schließlich doch gebaut werden durfte, konnte Wimmer mit seinem Entwurf einer erfrischend anderen Kirche dafür sorgen, dass der Neubau weit über die Gemeindegrenze hinaus positiv rezipiert wurde.

Zeltkonstruktion aus Dreiecksfachwerk

Das neue Kirchenzentrum besteht aus einer mächtigen Rundkirche mit kleiner Kapelle und dem Kirchturm des Vorgängerbaus. Kirche und Kapelle wurden als leicht nach hinten gekippte Ovalkegel in unterschiedlichen Größen ausgeführt. Der elliptische Grundriss mit 32 unterschiedlichen Achsen und Winkelabweichungen stellte Planer und Konstrukteure dabei vor einige Herausforderungen, da keine standardisierten Schalungen under Schallehren verwendet werden konnten. Beide Kegel sind gekappt, der größere in 22 Metern, der kleinere in elf Metern Höhe. Die Stümpfe wurden mit Plexiglasdecken versehen und dienen so als große ovale Lichtöffnungen. Acht mal zwölf Meter misst sie in der großen Kirche. Das einfallende Tageslicht füllt die Innenräume mit einer schattenlosen Helligkeit. Im Querschnitt betrachtet nehmen sie einerseits die Schwünge des Alpenpanoramas auf und vermitteln gleichzeitig einen archaisch-organischen Eindruck. Die ausschließlich aus Holz gefertigte Konstruktion wurde als Dreiecksfachwerk konzipiert. Die  Planer berechneten digital die einzelnen Polygone, die dann als Fertigelemente im Leimbinderbau montiert wurden. In zehn Ringen wächst die Kirche nach oben. Die schrägen Sparren führen den Blick des Betrachters hin zum Licht, das durch die Plexiglaskuppeln Kirche und Kapelle erhellt. Die Konstruktion aus sich nach oben hin verjüngenden Balkendreiecken ist gut sichtbar und fungiert gleichzeitig als rhythmisierendes Element. Im Innern entsteht dadurch die Atmosphäre eines riesengroßen Zeltes, das gleichzeitig Leichtigkeit und Geborgenheit vermittelt. Auch von außen ragen Kirche und Kapelle wie zwei Zelte in den Himmel, am Boden sind sie über die Sakristei und das Foyer verbunden. Auf der Grundfläche von insgesamt 850 Quadratmetern finden 479 Gläubige Platz für Gebet, Andacht und Begegnung.

Liturgische Raumgestaltung

Der saalartigen Kirchenraum wurde im Sinne des zweiten Vatikanums, das auch als 21. Ökumenisches Konzil angesehen wird, liturgisch gestaltet. Vor allem der Dialog, auch mit anderen Glaubensgemeinschaften, steht demnach im Mittelpunkt, die Anpassung an die Gegenwart aber auch Treue zur Tradition. Das Zentrum des Raums bildet die ovale Altarinsel. Um sie ziehen sich die Sitzbänke in konzentrischen Kreisen. Gemeinsam mit der schreinartig neu gefassten Orgel vermittelt das Ensemble eine große Harmonie. Durch die Deckenöffnungen fällt Licht auf die liturgischen Orte und erzeugt so eine stille Dramaturgie. Fast schon divin mutet die Atmosphäre an, die dann über der gesamten Szenerie liegt. Architekt Wimmer schätzt besonders das Gefühl der Geborgenheit, das die Kirche vermittelt. Wenn er danach gefragt wird, wie er zu der Kegelform gekommen sei, muss er schmunzeln. Er habe daran gedacht, wie Kandinsky aus dem flachen Moskauer Umland nach Oberbayern gekommen sei. „Wie der plötzlich im Voralpenland diese Berge sieht, die Türme, die Zwiebeln und alles wackelt so ein bisschen in seinen Bildern, bis es irgendwann zu einer abstrakten Sinuslinie wird.“

Altes bewahren

Obwohl der Neubau von Sankt Josef geradezu futuristisch anmutet, wollte man den Geist des Vorgängerbaus bewahren. Das alte Taufbecken bekam einen neuen Platz, ebenso Altar und Tabernakel aus Carrara-Marmor. Einen neuen Ambo und Sedilien – das Lesepult und die Sitze im Altarraum – schuf Bildhauer Fritz Brosig, der auch schon den Altar der alten Kirche geschaffen hatte. Die bronzene Eingangstür, die von Szenen aus der Ortsgeschichte und Bergkristallen geziert wird, dient nun als Eingang zur Kapelle. Die alte Orgel wurde restauriert und um 26 Register aufgerüstet und begleitet auch in der neuen Kirche die Liturgie. Selbst der Grundstein der alten Kirche wurde wieder installiert, er schmückt die Wand der Sakristei. Neu gestaltet wurde hingegen das Kirchenportal- Bronzetore mit seitlich anschließenden Eichenholzwänden. Und die Kapelle erhielt eine dreiteilige Glasskulptur, ein abstraktes Abbild der heiligen Familie.

Auf Holz klopfen

Für Architekt Wimmer war Holz der Baustoff erster Wahl. Nicht nur, dass Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und lokalem Bestand rundherum klimafreundlich ist. Beton und Stahl hätten sich hier aus verschiedenen Gründen ohnehin nicht geeignet. Die stützfreien, kegelförmigen Raumhüllen ließen sich aus Holz wesentlich kostengünstiger realisieren. Zudem vermitteln Holzbauten typischerweise ein Gefühl der Geborgenheit und Erdung. Das Holz stammt aus  regionalen Quellen. Für die Konstruktion wurde überwiegend Brettschnittholz aus zentraleuropäischen Wäldern, hauptsächlich Fichte, verwendet. Die Kegeldächer wurden mit Lärchenschindeln verkleidet und die Fachwerkknoten bestehen aus Buchenholz. Wo der Brandschutz berücksichtigt werden musste oder gestalterische Aspekte ausschlaggebend waren, kam Eichenholz zum Einsatz.

Klimabilanz und Energetik

Sankt Josef ist nicht nur in architektonischer und gestalterischer Hinsicht außergewöhnlich. Die Kirche weist auch unter energetischen Aspekten bemerkenswerte Kennzahlen auf. Die Kirche konnte als Niedrigenergiegebäude mit passiver Energienutzung ausgeführt werden, das die Vorgaben der EnEV um bis zu 28 Prozent unterschreitet. Die Lüftung entsteht durch die Aufwinddynamik in den Kegeln, die für eine kontinuierliche Umwälzung der Luft sorgt. Die Fußbodenheizung wird durch Geothermie mit Energie versorgt, wobei die Bodenplatten als thermisches Speichermedium dienen. LED-Leuchten und begrünte Flachdachbereiche optimieren Emissionen und kompensieren Kohlenstoffdioxid. Regenwasser versickert über eine Rigolenanlage, sodass Niederschlag dem Boden zugeführt wird, statt in die Kanalisation eingeleitet zu werden. Allgemein lag der Fokus darauf, langlebige Materialien und Konstruktionen zu verwenden, um so für eine lange Lebensdauer der Kirche zu sorgen. Am 18. März 2018 wurde St. Josef feierlich eingeweiht. Seitdem können die Besucher hier ein Stück vom Himmel erleben, den man sich in der Kirche gut ausmalen kann.

Das Architekturfotografie-Projekt wurde im Rahmen einer BAUWERK-Reportage erstellt.

 

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Kempten: Bezahlbarer Wohnraum wird akut gebraucht. Auch in Kempten stand die Stadtentwicklung vor der Aufgabe, einerseits Wohneigentum bereit zu stellen und andererseits bezahlbare Mietwohnungen zu schaffen. Die Bau- und Siedlungsgenossenschaft Kempten hat genau dies in einer architektonisch höchst eindrucksvollen Weise umgesetzt.

Die Stadt Kempten liegt zentral im Allgäu und ist für ihr attraktives Stadtbild weithin bekannt. Im Stadtteil Sankt Mang entstand in Bestlage jüngst das Baugebiet Ludwigshöhe. Während sich südlich die bereits bestehende attraktive Wohnbebauung anschließt, befindet sich östlich das Naherholungsgebiet Bachtelweiher. Badegelegenheit, Sport­plätze und Minigolfanlage sowie kurze Verbindungen zum Kemptner Wald laden zum Spazierengehen, Radfahren, Wandern und Langlaufen ein. Ebenso kurz sind die Wege zum Einkaufszentrum Sankt Mang, welches Bildungseinrichtungen, Einzelhandel sowie ärztliche Versorgungseinrichtungen beherbergt. In dieser idealen Umgebung wurde auf dem höchstgelegenen Grundstück mit dem Sligopark ein familienfreundliches und zukunftsorientiertes Wohngebiet in anspruchsvoller Architektur realisiert. Auftraggeberin des Projektes ist die BSG-Allgäu, Bau- und Siedlungsgenossenschaft eG. Architekt und Stadtplaner Stephan Walter von F64 Architekten aus Kempten führte das Projekt erfolgreich durch sämtliche Planungs- und Bauphasen.

In einem ersten Bauabschnitt wurden drei Stadthäuser mit insgesamt 47 Wohnungen, davon 43 öffentlich gefördert und vier Eigentumswohnungen fertiggestellt. Der zweite Bauabschnitt umfasst drei Stadthäuser mit 39 Eigentumswohnungen sowie einer gemeinsamen Tiefgarage mit 41 Stellplätzen. Die insgesamt sechs Häuser wurden allesamt in skulpturaler Kubatur errichtet. Über einen fünfeckigen Grundriss spannte der Planer ein asymmetrisches Satteldach ohne Dachvorsprung. Da sich die Gebäude zur gemeinsamen Grünfläche hin verjüngen, entsteht ein Raumbezug zwischen den einzelnen Baukörpern, der sowohl Weite und Ausblick generiert als auch einen gemeinsamen Kontext schafft. Um die Fassadenflächen aufzulockern wurden die gerundeten Brüstungen der den Loggien vorgelagerten Balkone von schmiedeeisernen Konstruktionen im Stil der Gründerzeit geschmückt. Diese, wie auch die Fenster, wurden geschossweise versetzt angeordnet. Sie brechen dadurch die beherrschte Formensprache der Baukörper.

Durch die Grundrissstruktur entstanden unterschiedliche Wohnungstypen mit je zwei bis fünf Zimmern. Während alle Erdgeschosswohnungen über Gärten mit geschützten Loggien verfügen, erhielten die Obergeschosswohnungen je eine Loggia mit Balkonerweiterung und die Dachgeschosswohnungen großzügige, durch geschlossene Dachränder blick- und windgeschützte Dachterrassen. Miet- wie Eigentumswohnungen verfügen über eine hochwertige und zeitgemäße Ausstattung. Hauszugänge, Treppenhäuser und Aufzüge wurden barrierefrei gestaltet, ebenso die meisten der Wohnungen. Alle Gebäude verfügen über eine Schließanlage und hochwertige Bodenbeläge in den Gemeinschaftsbereichen. Innerhalb der Wohnungen wurde ein trittschallentkoppelter Fertigparkettboden verlegt und auch die Badausstattung entspricht einem gehobenen Standard. Körperformbadewannen, flache Duschelemente sowie zwei Waschbecken sorgen zusammen mit einem umlaufend raumhohen Fliesenbelag für hohen Komfort.

Um auch energetisch zu überzeugen, setzten Bauherrin und Planer monolithische Außenwände aus Ziegel, die sich im Geschosswohnungsbau besonders bewährt haben. Eine wärmebrückenfreie Gebäudehülle aus ThermoPlan-Ziegeln in der Stärke 42,5 und dreifach isolierverglaste Fenster ergeben zusammen mit einfacher, robuster Technik eine nachhaltige Bausubstanz. Die Wärmeerzeugung erfolgt via Fernwärme in Verbindung mit Fußbodenheizungen. Eine kontrollierte Bad- und WC-Lüftung mit Nachströmung über den Fensterfalz sorgt für ideales Raumklima. So konnte der erste Bauabschnitt im KfW 70-Standard ausgeführt werden – der zweite Bauabschnitt sogar als Energieeffizienzhaus 55. Mieter wie Eigentümer können sich somit über zukunftssicheren Wohnraum mit langfristigem Werterhalt freuen.

Das Architekturfotografie-Projekt wurde im Rahmen einer BAUWERK-Reportage umgesetzt.

 

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Projektbeschreibung von f64 Architekten Kempten
Architektenbroschüre von Mein Ziegelhaus

Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Königsbrunn: Text folgt

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Silvaplana: In der wildromantischen, weitgehend unberührten Natur des Schweizer Engadin hat Architekt Guido Tschvor ein Projekt der besonderen Art realisiert. Das Vier-Sterne Hotel „Nira Alpina“ sucht im gesamten Alpenraum seinesgleichen.

Die Schweizer Gebirgslandschaft zählt zu den rauesten der Alpenregionen. Ein wildromantisches, weitgehend unberührt gebliebenes Kleinod ist das Engadin. Schroffe Gipfel, geheimnisvolle Täler und eine intakte Natur machen die Gemeinde Sankt Moritz im Kanton Graubünden zu einer der beliebtesten Bergkulissen. In diese ursprüngliche Natur hat Architekt Guido Tschvor ein architektonisches Schmuckstück platziert. Eingebettet in eine majestätische Bergwelt, zwischen Silvaplaner See, Piz Nair und Corvatsch liegt das Nira Alpina, ein Vier-Sterne Hotel der besonderen Art. Extravagant und doch urig-gemütlich empfängt es Besucher auf 2.600 Metern über dem Meeresspiegel.

Minimalismus trifft alpinen Charme

Man kann das Nira Alpina als eine Gestalt gewordene Essenz der schroffen Gipfellandschaft und Bergkulisse verstehen, die trotz ihrer Verwegenheit ein Sinnbild für Heimat ist. Verantwortlich für das Design des Luxushotels ist Architekt Guido Tschvor. Durch natürliche Rohstoffe und lokale Ressourcen gelang es ihm, die Stimmung des Engadin stilistisch zu bannen und daraus einen Erholungsort für Sportbegeisterte und Wellnessliebhaber zu kreieren. Wildleder und Fell, Stein und Damast und vor allem viel Holz kleiden das Interieur des Nira Alpina in warme, erdige Farben. Das macht die Atmosphäre im Haus ebenso anheimelnd wie zeitlos-modern. Minimalistische Designelemente wechseln sich ab mit anspruchsvoller Kunst und der schlichten Materialität des Natürlichen. Besucher sollen einen lebendigen Ort vorfinden, der durchatmen und entspannen lässt. Auch die umgebende Topografie nahm Tschvor in sein Konzept auf. Der terrassierte Hotelbau folgt der Hanglage, wobei sämtliche Zimmer und Suiten die gleiche atemberaubende Aussicht genießen dürfen. Die Fassadenverkleidung aus längsorientierten Holzprofilen unterstreicht die Geradlinigkeit. Unterbrochen wird diese nur von den großdimensionierten Panoramafenstern sowie den Sichtschutzelementen zwischen den Balkonen, die jedem Zimmer vorgelagert sind. Tschvor orientierte sich bei der Außenhülle am Designprinzip „Form follows Funktion“, bei dem sich die Gestalt eines Gegenstandes aus seiner Funktion ableitet. Zugrunde lag dabei die Idee, in der dramatischen Bergkulisse einen exklusiven Wohlfühlort zu schaffen, der jedoch trotz allen Lifestyles wie ein Zuhause anmutet.

Alpinismus für Genießer

Die exquisite Lage in einer unberührten Natur macht das Nira Alpina zu einem der außergewöhnlichsten Hotels im gesamten Alpenraum. Egal ob Wintersport, Wellnessurlaub, Bergabenteuer oder einfach nur ein Kurztrip übers Wochenende, Sommer wie Winter kommen Gäste hier auf ihre Kosten. Insbesondere Skifahrer und Snowboarder erwartet hier jedoch ein Highlight: als einziges „Ski-In Ski-Out“-Hotel im Skigebiet St. Moritz hat das Nira Alpina einen privaten Zugang zur Corvatsch-Bergbahn. Durch einen gläsernen Tunnel gelangen Gäste in wenigen Gehminuten direkt zum Skilift. Bis zum höchsten Punkt des Skigebietes, dem Corvatsch-Gipfel auf 3.300 Metern sind es gerade einmal 15 Minuten. Auf mehr als 60 Kilometern roter und schwarzer Pisten sowie Freeride-Areas können Wintersportler die Bergwelt aus Schnee und Eis erkunden, bevor es die neun Kilometer lange Königsabfahrt über den Hahnensee bis nach St. Moritz wieder hinab ins Tal geht.

Wellness für Körper und Seele

Nach einem Tag zwischen Gipfeln und Pisten steht schließlich Entspannung auf dem Programm. Lifestyle trifft hier auf eine jahrhundertealte Alpin-Kultur, Tradition wird ebenso groß geschrieben wie ein modernes Wohlfühlambiente. In insgesamt 70 Zimmern und Suiten finden Gäste hier alles was das Herz begehrt: i-Pod-Docking-Stationen, Nespresso-Maschinen und HD-Flachbildfernseher gehören zur Grundausstattung. Die großzügigen Granitbadezimmer mit Wasserfalldusche muten wie ein Mini-Spa an, in dem zwei Personen bequem Platz finden. Weitere Wellnessangebote bietet das hoteleigene »Nira Spa«.  Auf 900 Quadratmetern finden Erholungsuchende fünf Behandlungsräume in denen verschiedene Heilmethoden praktiziert werden,  wie etwa Massagen oder Reinigungsrituale. Jacuzzi mit Unterwasserliegen, Sauna, Dampfbad und Lichtduschen komplettieren den Wellnessbereich. Zurück im Hotelzimmer können die Gäste dank der großen Panoramafenster die Abendstimmung über der Bergszenerie genießen, bevor es zum kulinarischen Programm übergeht.

Tradition trifft Moderne

Tradition schreiben die Küchenchefs des Nira Alpina ganz groß. Klassische Schweizer Spezialitäten aus der Region wie Raclette oder Käsefondue reihen sich im urigen Flair des „Stella Veglia“ auf langen massiven Holztischen aneinander. Das im fünften Stockwerk gelegene Hauptrestaurant „Stars“ hat sich hingegen auf Crossover-Küche mit italienisch-asiatischen Einflüssen spezialisiert. Eine kleine Bistrobar offeriert Snacks für zwischendurch und Eilige können sich in der Laden-Bäckerei im Erdgeschoss schon frühmorgens versorgen. Die Rooftop-Bar auf dem Dach des Nira Alpina lädt mit ihren Lounge-Sesseln und Kaminen ein, den Tag in entspannter Gesellschaft ausklingen zu lassen, während die umliegenden Gipfelketten in Dunkelheit gehüllt werden. Nichts wurde hier dem Zufall überlassen. Selbst eine eigens zusammengestellte Chillout-Musik und ein exklusiv für das Hotel kreierter Lemongrass-Duft gehören zum Ambiente. Wer hier eincheckt, kommt nach Hause.

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Homepage Nira Alpina

Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie München: Die Münchner Gegenwarts-Architektur hat mit den prunkvollen Kulissen aus dem 19. Jahrhundert nicht mehr viel gemein. Geblieben ist jedoch das Faible für Superlative. Ein weithin sichtbares Beispiel sind die Highlight-Towers, die längst zum Wahrzeichen der Stadt geworden sind.

Eleganz, Modernität, Selbstbewusstsein und Funktionalität – die Design Offices München Highlight-Towers im Münchner Stadtteil Schwabing stehen nicht nur für formvollendete Großstadtarchitektur, sondern sind längst ein  zentraler Marker für die bayerische Wirtschaftsmetropole geworden. Sie verkörpern wie kein zweites Gebäude das moderne München, das mit seinen rund 1,5 Millionen Einwohnern zu den produktivsten, lebenswertesten und erfolgreichsten Städten Europas zählt. Entworfen hat die zwei weithin sichtbaren Türme der Erfolgsarchitekt Helmut Jahn, der mit dem Ensemble einen attraktiven Anziehungspunkt für Unternehmen schuf. Als Investor fungierte die KanAm-Gruppe. Nach weniger als drei Jahren Bauzeit konnte das Gebäude im Jahr 2004 bereits für den Innenausbau an die Mieter übergeben werden.

 

Visionär der Superlative

Für die Realisierung des Großprojektes wurde ein internationaler Architektenwettbewerb ausgeschrieben. In Frage kamen gemäß Ausschreibung zwei Bauformen: ein Scheibenhochhaus sowie ein Arrangement aus Zwillingstürmen. Eine weitere Vorgabe war, die Geschossfläche auf mehr als zwei Gebäude zu verteilen. Die dafür vorgesehenen, angrenzenden Flachbauten sollten dabei die Höhe der umliegenden Gebäude nicht überschreiten. Gewonnen hatte den Wettbewerb der Stararchitekt Helmut Jahn. Sein markantes Ensemble vereint Eleganz und Funktionalität und trifft damit den Nerv der Zeit. Jahn gilt als Architekt der Superlative. Flughäfen und Hochhäuser zählen zu seinen Spezialitäten, seine visionären Projekte sorgen weltweit für Aufsehen. Nach dem Studium der Architektur an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität ging Jahn an das berühmte Illinois Institute of Technology wo er Ludwig Mies van der Rohe kennenlernte, dessen Bauweise ihn maßgeblich prägte. Ein Jahr später trat Jahn in das von Mies van der Rohe mitbegründete Architekturbüro C.F. Murphy Associates in Chicago ein. Später wurde er dort Planungsdirektor, Teilhaber, schließlich Chef und Inhaber. Das Architekturbüro wurde in Murphy/Jahn umbenannt und unterhält heute Büros in Chicago, Berlin und Shanghai. In Deutschland zählen unter anderem der Frankfurter Messeturm, das Sony Center mit Bahntower am Potsdamer Platz in Berlin und der Bonner Posttower zu Jahns berühmtesten Arbeiten. Nicht zu vergessen natürlich die High-Light-Towers, die seit ihrer Fertigstellung zum weithin sichtbaren Wahrzeichen für München wurden.

Exquisite Lage

Schwabing gilt als einer der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte des Münchner Business-Lebens. Seine ausgezeichnete Infrastruktur, die gehobene Architektur aber auch Grünanlagen und Cafés sorgen für eine hohe Lebensqualität. Für die Realisierung der Highlight Towers wählte man das Areal Highlight Munich Business Towers an der Ecke Mies-van-der-Rohe- und Walter-Gropius-Straße. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Hochhaus Münchner Tor sowie der ebenfalls von Jahn erbaute Skyline Tower München. Die Bundesautobahn A9 bietet mit dem mittleren Ring eine lückenlose Verkehrsanbindung im Herzen Münchens. Die zwei schlanken Türme aus Stahl und Glas überragen ihre Umgebung um ein Vielfaches und geben den Blick frei über die Metropole bis zu den Alpengipfeln.

Stahlfachwerk für maximale Höhe

Aus dem homogenen Höhenniveau der Münchner Skyline wachsen die beiden Hochhaustürme wie zwei gigantische Wächter in den Himmel. Eine neuartige Stahl-Verbundkonstruktion mit diagonalen „Fachwerken“ aus Stahl, welche die Gebäude aussteifen, ermöglichte die extrem schlanken Grundrisse in Verbindung mit ihrer außergewöhnlichen Höhe. „Im Verhältnis Breite zu Höhe sind sie höher als der Sears Tower in Chicago“, so der Architekt. Von der Nord-Süd-Achse aus betrachtet schimmert die schmale Silhouetten in graziler Transparenz während sich in Ost-West-Richtung zwei massive Gebäudefronten materialisieren. Physisch verbunden sind die Hochhäuser über Brücken aus Stahl und Glas, die sich aktuell im 9., 10. und 20. Obergeschoss befinden. Je nach Bedürfnissen der Mieter können die Brücken jedoch auch um- und abgehängt oder sogar weitere Verbindungsstege hinzugefügt werden. Vierzehn vollverglaste Panoramaaufzüge an den sich zugewandten Gebäudeseiten befördern Fahrgäste mit einer Geschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde. Gerade einmal zwanzig Sekunden dauert die Fahrt vom Erdgeschoss bis in das oberste Stockwerk. Nachts werden Fassade, Verbindungsbrücken und Aufzugsschächte spektakulär beleuchtet und entfalten eine noch größere Faszination als schon bei Tageslicht.

Doppeltürme“ in architektonischer Einheit

Beide Turm-Grundrisse haben die Form eines Parallelogramms, mit einer Breite von 13,5 Metern und einer Länge von 80 Metern. Der Abstand zwischen den Gebäudefronten beträgt zwanzig Meter, die Mittelachsen sind längs um 15 Meter gegeneinander verschoben. Beide Türme sind in der Längsachse in einem gemeinsamen Schnitt abgeschrägt, was die architektonische Einheit der „Doppeltürme“ betont. Um die Hochhäuser gruppieren sich zudem zwei Flachbauten, das fünfgeschossige Highlight-Forum sowie das sieben- bzw. fünfgeschossige Innside Premium Hotel. Ein dreigeschossiges Parkhaus mit 750 Stellplätzen umläuft nahezu das gesamte Areal. Nicht nur die PKW von Mitarbeiter und Gästen finden hier Platz. LKW können das erste Untergeschoss über das Parkdeck direkt anfahren, sodass die Versorgung der Bürotürme komplett unterirdisch von Statten geht.

Leben und Arbeiten für gehobene Ansprüche

Rund 72.000 Quadratmeter Bürofläche fassen die beiden 113 und 126 Meter hohen Bürotürme. Jedes Hochhaus wird über eine 7,5 Meter hohe Lobby im Erdgeschoss betreten. Auf 27 bzw. 32 Geschossen bieten die einzelnen Etagen eine Fläche von je 1.148 Quadratmetern, auf denen neben verschieden großen Büros auch Besprechungs- und Konferenzräume, WC-Anlagen, Teeküchen, Wartebereiche sowie Technikräume untergebracht sind. Dank der Glasfassade sind die Innenräume stets durchflutet von Tageslicht, sodass der Einsatz von Kunstlicht weitestgehend auf die Abendstunden beschränkt ist. Die variablen Grundrisse erlauben eine effiziente Nutzung des zur Verfügung stehenden Raumes und machen die Highlight-Towers für Unternehmen jeder Größe interessant. Gastronomische Angebote sowie ein modernes Co-Working-Konzept komplettieren die Bürolandschaft und sorgen für kleine Highlights im Arbeitsalltag. Das fünfgeschossige Highlight-Forum bietet auf jeder Etage nochmals rund 1.000 Quadratmeter Mietfläche, im Hotel finden Gäste in 160 Zimmern und Suiten eine standesgemäße Business-Unterkunft. Ein Konferenzbereich sowie das hauseigene Restaurant runden das Angebot ab.

LEED-Zertifikat für Energie- und Lüftungskonzept

Doch nicht nur auf Ästhetik wurde bei der Planung der Highlight-Towers wertgelegt. Auch Funktionalität, Ressourceneffizienz sowie einem gesunden Raumklima galt die Aufmerksamkeit von Bauherren und Architekt. Um eine zeitgemäße Wärmeisolierung zu gewährleisten, wurde die einschalige Fassade mit einer dreifachen Isolierverglasung ausgestattet. Öffnungsflügel mit Wind- und Schallschutzelementen innerhalb der Fassade dienen der Frischluftzufuhr und können von den Büros aus beliebig gesteuert werden. Eine Betonkernaktivierung sorgt für ein angenehmes Grundklima. Warmes oder kaltes Wasser wird dabei je nach Bedarf durch ein Rohrsystem in die Betondecken geleitet, wodurch sich die Wirkung eines dicken Ziegelmauerwerks ergibt: im Winter ist es drinnen angenehm warm, im Sommer erfrischend kühl. Für das umweltfreundliche Klimatisierungs- und Lüftungskonzept erhielt das Bauvorhaben ein LEED-Zertifikat in Gold. Ein Sicherheitskonzept, bestehend aus voll gesprinklerte Etagen und Sicherheitstreppenhäuser, die wie die Feuerwehraufzüge im Brandfall mit Überdruck rauchfrei gehalten werden, sorgen für einen hochmodernen Brandschutz einschließlich Fluchtwegekonzept. Egal ob als täglicher Arbeitsplatz oder exklusive Eventlocation, die Highlight-Towers werden ihrem Namen in jeder Hinsicht gerecht.

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

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Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Homepage der Highlight Towers
Highlight Towers bei CommerzReal