Kategorie: Architekturfotografie

Wohnbausiedlung Vaduz

Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Architekturfotografie Vaduz: Text folgt.

Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
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Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
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Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Glonn: Text folgt.

Das Architekturfotografie-Projekt wurde im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage erstellt.

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Sankt Moritz: Text folgt

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Active Energy Building Vaduz

Architekturfotografie Active Energy Building Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Architekturfotografie Vaduz. Text folgt

Architekturfotografie Active Energy Building Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Active Energy Building Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Active Energy Building Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Active Energy Building Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Active Energy Building Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
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Architekturfotografie Active Energy Building Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Wohnanlage Alpenpanorama Lindenberg

Architekturfotografie Wohnanlage Alpenpanorama Lindenberg. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Lindenberg im Allgäu liegt mittendrin zwischen Alpen und Bodensee und ist mit seinen rund 11.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im schwäbischen Landkreis Lindau. An der Deutschen Alpenstraße gelegen ist Lindenberg nicht nur ein anerkannter Luftkurort, der mit einem historischen Stadtkern sowie einem vielfältigen Kultur- und Freizeitangebot aufwarten kann. Mit seiner Infrastruktur lässt es sich in Lindenberg  gut leben. Am nordwestlichen Stadtrand, Innenstadtnah und in gewachsener, ruhiger Wohnlandschaft hat die Immobilien- und Verwaltungs GmbH Lindau, kurz IVG, jüngst ein städtebauliches Großprojekt realisiert. In bester Lage entstanden hier insgesamt 60 Eigentumswohnungen, sowie sechs Doppelhaushälften. In der Wohnanlage „Alpenpanorama“ gibt es selbiges zum Wohnambiente dazu.

Moderne Architektur, ökologisch gebaut

Rund 15 Millionen Euro betrug das Investitionsvolumen für die vier Mehrfamilienhäuser sowie die drei Doppelhaushälften. Dafür entstand unter der Planung der Hammer und Pfeiffer Architekten aus Lindau das seit vielen Jahren größte Bauprojekt in Lindenberg. Modern, nachhaltig und gut in den Ort integriert, so lauteten die Anforderungen seitens des Bauherren.  Unter der Bauleitung der Innoplan GmbH wurden in zwei Jahren Bauzeit rund 6.000 Quadratmeter Nutzfläche auf einer Grundstücksgröße von 10.000 Quadratmetern zu ansprechendem Wohnraum nach Kriterien von Nachhaltigkeit und ökologischem Rohstoffmanagement geformt. Gemeinsam mit der Stadt Lindenberg wurde eigens ein „vorhabenbezogener Bebauungsplan“ entwickelt, um Architektur, Ökologie und Infrastruktur in Einklang zu bringen.

Wohnen auf mehreren Ebenen

Die sieben Gebäude bilden das Ensemble „Alpenpanorama“. Das großzügige Grundstück der Anlage befindet sich in zentraler Aussichtslage von Lindenberg, in einem gewachsenen Wohngebiet mit dezenter Gewerbeansiedlung. Dank der Hanglage konnten die Häuser so angeordnet werden, dass alle Wohneinheiten nach Süden ausgerichtet sind. Am Horizont wächst die Gipfelkette der Alpen in den Himmel, während in der unmittelbaren Nachbarschaft Wiesen und Bäume für ein natürliches Landschaftsbild sorgen. Die vier Mehrfamilienhäuser wurden als moderne Kuben mit Flachdach ausgearbeitet, wobei die oberen beiden Stockwerke um mehrere Meter zurückspringen, sodass eine Terrassensituation entsteht. Beide Gebäudeseiten werden zusätzlich von vorspringenden, vor der Gebäudefront zurückweichenden Quadern flankiert, sodass sich eine weitere Terrassenfläche ergibt. Die drei Doppelhaushälften wurden als längliche Quader ausgefertigt, mit flachen Satteldächern, unter denen Fensterbänder die obere Etage auf der gesamten Gebäudelänge in Richtung Südosten verglasen. Über zwei Zufahrtsstraßen wurden alle Hauseingänge komfortabel erschlossen. Um die Straßen frei von parkenden Autos zu halten, verfügen sowohl die Doppelhaushälften als auch die Mehrfamilienhäuser über Tiefgaragen, die unauffällig in den Hang integriert wurden.

Energieeffizient in die Zukunft

Zu den wichtigsten Kennzahlen eines Gebäudes gehört der Energiebedarf, bestimmt er doch maßgeblich die Kosten des laufenden Unterhaltes, etwa für Heizung und Lüftung. Dementsprechend legten alle Baubeteiligten großen Wert auf niedrige Verbrauchswerte sowie eine autarke Versorgung, unabhängig vom öffentlichen Heizungsnetz. Die gesamte Wohnanlage einschließlich der Doppelhaushälften wird mit einer modernen Holzpellet-Anlage beheizt. Die Wohneinheiten verfügen über Fußbodenheizungen. Durch die dreifach verglasten Fenster und die massive Ziegelbauweise konnte für alle Gebäude KfW Effizienzstandard 70 erreicht werden. Heute dürfen sich die Bewohner über einen niedrigen Primärenergiebedarf von 34,8 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr freuen. Planer und Bauherren sind sich darüber einig, dass durch den Baustoff Ziegel die für den Bau maßgeblichen Kriterien „Nachhaltigkeit“ und „ökologische Baustoffe“ perfekt verbunden wurden. Zudem lobten sie, dass alle Baubeteiligten mit höchstem Einsatz an dem Neubau gearbeitet hatten und die kreative Planung der Architekten vor Ort gut in die Praxis umgesetzt wurde. So entstand ein neues Stadtquartier, das nicht nur ökologisch wertvoll ist sondern gleichzeitig eine außergewöhnlich hohe Lebens- und Wohnqualität bietet.

Architekturfotografie Wohnanlage Alpenpanorama Lindenberg. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnanlage Alpenpanorama Lindenberg. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnanlage Alpenpanorama Lindenberg. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnanlage Alpenpanorama Lindenberg. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnanlage Alpenpanorama Lindenberg. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
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Architekturfotografie Wohnanlage Alpenpanorama Lindenberg. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnanlage Alpenpanorama Lindenberg. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
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Architekturfotografie Wohnanlage Alpenpanorama Lindenberg. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnanlage Alpenpanorama Lindenberg. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnanlage Alpenpanorama Lindenberg. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Poing: Der Kirchenbau zählt sicherlich zu außergewöhnlichsten Schauplätzen des Baugewerbes. In Poing trifft das gleich in mehrfacher Hinsicht zu. Die neue Kirche ist nicht nur optisch ein Unikat. Schon während der Bauzeit rückte sie die Menschen näher zusammen.

Am 3. November 2015 wurde der Grundstein für die neue Pfarrkirche in Poing gelegt. Im Juni 2018 sind die Arbeiten abgeschlossen. Rund 350 Menschen finden im neuen Pfarrzentrum Platz für die ökumenische Begegnung. Doch nicht nur kirchlich, auch städtebaulich ist der Sakralbau ein Ort der Annäherung. Die beiden durch die S-Bahn-Linie getrennten Poinger Ortsteile, seit jeher ein großes Thema in der Kommunalpolitik, sollten mit dem Bauwerk endlich ein Bindeglied erhalten. Und so lautet auch das Motto der örtlichen Pfarrgemeinde, unter dem die Weihe stattgefunden hat: „Menschen verbinden“. Tatsächlich rückten bereits während der Bauphase die Menschen nahe zusammen, denn der Bau entstand sozusagen in konfessionsübergreifender Zusammenarbeit. Nach den Entwürfen des Münchner Architekturbüros Meck, die sich im Wettbewerb gegen 35 weitere Teilnehmer durchgesetzt hatten, errichteten Handwerker aus aller Herren Länder und verschiedenster Konfessionen gemeinsam das strahlende Gotteshaus. Auch wenn sich die Fertigstellung wegen Insolvenz des Fassadenbauers verzögerte, so darf sich Kirchengemeinde von Poing bereits jetzt über ein neues Schmuckstück freuen.

Fassade der besonderen Art

Auch wenn der Neubau äußerlich dem typischen Kirchenbild komplett widerspricht, so lässt sich ihm eine geradezu göttliche Erhabenheit nicht absprechen. Auf einer Grundfläche von 30 mal 30 Metern sowie weiteren 30 Metern in der Höhe präsentiert sich die Kirche geradezu wie ein Fels, auch wenn sie nicht dem heiligen Petrus, sondern dem Patrozinium Seliger Pater Rupert Mayer geweiht ist. Die Fassade wird aus 15.000 weißen, dreidimensionalen Kacheln gebildet. Der Dachaufbau entsteht durch unterschiedliche, gegeneinander gestellte Flächen. Abhängig vom Einfall des Sonnenlichts lumineszieren die Keramikziegel in unterschiedlichen Farben und machen die Kirche zur „weithin sichtbaren Stadtkrone“, wie es Architekt Professor Andreas Meck ausdrückte. Glockenträger sowie Pfarrheim spielen gegenüber dem Solitär eine untergeordnete Rolle. Das Glockenspiel ist nicht wie üblich am Kirchturm angebracht, den es in der klassischen Form nicht gibt, sondern neben dem Hauptbau. Optisch ergänzt wird die leuchtend weiße Fassade durch Nagelfluh, einen typischen Konglomeratstein der bayerischen Schotterebene. Dieser wurde für den Platzbelag, sowie auch für Pfarrheim und Glockenturm verwendet. Die Basis des Kirchengebäudes führt den Stein weiter, jedoch mit einer feiner bearbeiteten Oberfläche.

Begegnung und Rückzug

Wie schon die äußere Erscheinung, so ist auch der Innenraum in verschiedene Zonen ausdifferenziert. Kubistisch inspirierte Strukturen schaffen so verschiedene Aufenthaltsstationen, die unterschiedlichen Zahlen von Besuchern intime Rückzugsorte aber auch die Möglichkeit zur Begegnung bieten. Abgesetzt von der völlig in weiß gehaltenen Raumkrone wurden Boden und Wandsockel in Stein ausgeführt. So spiegelt sich nicht nur die äußere Gliederung von Platz und Gebäude wider sondern auch die Idee von Himmel und Erde. Das Taufbecken blickt direkt auf den vorgelagerten kleinen See und ist von der rückwärtigen Gebäudeseite aus einsehbar. In 15 künstlerischen Ausführungen wird der Kreuzweg in der Betonbänderung der Wand dargestellt, wobei das Tabernakel die letzte Station bildet. Die erste Station soll ein Foto der erkennungsdienstlichen Erfassung des Pater Rupert Mayer einnehmen, dessen Patrozinium auf diese Weise direkt mit dem Sakrament verbunden wird.

Es werde Licht 

Symbol und zentrales Gestaltungselement ist das Licht, das den gesamten Kirchenraum ausfüllt. Drei große Lichtöffnungen sorgen nicht nur dafür, dass Kirche und Besucher in Helligkeit getaucht werden. Sie unterstreichen gleichzeitig die liturgischen Orte und Handlungen in Analogie zur Dreifaltigkeit. Im höchsten Punkt der Kirche, unter dem sich der Altar mit Tabernakel befindet, ist eine vertikale Zenitöffnung eingelassen, durch die Licht senkrecht nach unten einfällt. Durch eine zweite Öffnung wird der Altar vom Morgenlicht erleuchtet. Der dritte Lichtquell wurde neben dem Taufbecken situiert und dient gleichzeitig als Öffnung in Richtung See. Pfarrzentrum und Bürger freuen sich gleichermaßen auf diesen ganz besonderen Begegnungsort, der Menschen zusammenführt und die Ökumene bereichert.

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Reportage entstanden.

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer bei Meck Architekten
Wettbewerbsentwurf bei bauwelt.de

Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Augsburg: Text folgt

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

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Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

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Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

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Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

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Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

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Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

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Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

St. Josef Kirche Holzkirchen

Architekturfotografie St. Josef Kirche Holzkirchen

Architekturfotografie Holzkirchen: Der Sakralbau gilt als der schwierigste Schauplatz am Bau. In Holzkirchen realisierten die Eberhard Wimmer einen Neubau, der für eine Kirche gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert ist.

Die prunkvollen Jahre des repräsentativen Kirchenbaus sind vorbei. Heute wird auf´s Budget geschaut. Sinkende Zahlen bei den Gottesdiensten, Kirchen die schließen, weil der Unterhalt zu teuer wird oder ein Skandal die Medien erschüttert, es gibt viele Gründe warum sich die Kirchengemeinden mit Investitionen zurück halten. Die meisten Projekte sind Sanierungen und Restaurierungen. Der Neubau der Kirche Sankt Joseph in Holzkirchen ist deshalb gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Im Erzbistum München und Freising ist sie die erste neugeweihte Kirche seit zehn Jahren. Und Sankt Josef wurde komplett aus Holz gebaut. Knapp 11 Millionen Euro investierte die Erzdiözese München und Freising in den Komplex aus Pfarrkirche, Kapelle der heiligen Familie und Außenbereich. Weitere 100.000 Euro flossen aus der Pfarreikasse in das Bauvorhaben. Den vom Bistum ausgelobten Wettbewerb konnten die Eberhard Wimmer Architekten im März 2013 für sich entscheiden. Spatenstich war am 4. Oktober 2015 und am 18. März 2018 wurde Sankt Josef nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit feierlich eingeweiht.

Historie

Dass in Holzkirchen eine Kirche neu gebaut werden konnte, war Glück im Unglück. Der Vorgängerbau, obwohl erst im Jahr 1962 eingeweiht, hatte aufgrund von Baumängeln und schlechtem Baugrund Schäden am Dachtragwerk erlitten. Nachdem die Kirche 2012 erst entweiht und dann gesperrt wurde, entschied man sich kurze Zeit später für einen Abriss. Das Erzbischöfliches Ordinariat München beschloss schließlich den Neubau des Pfarrzentrums mit Kirche und zugehöriger Kapelle. Lediglich der etwas abseits stehende Kirchturm wurde vom Vorgängerbau übernommen. Schon bei der Ausschreibung war klar, dass die neue Kirche aus Holz sein sollte. Architekt Eberhard Wimmer gewann den Wettbewerb mit seinem unkonventionellen Entwurf, einerseits aufgrund Raumgestaltung und Lichtführung, aber auch dank der guten städtebaulichen Integration. Und weil er bereits im Kirchenbau Erfahrung hatte.

Herausforderung Sakralbau

Für den Architekten selbst ist der Kirchenbau mit „die größte Herausforderung, die es im Bauen gibt.“ Groß sei der kreative Freiraum, „weil jede Zeit und jede religiöse Richtung bei aller Wiedererkennbarkeit ihre eigenen, zeitgemäßen Sakralbauten hervorbringen möchte.“ Das bringt aber auch hohe Erwartungen mit sich. Eine Kirche soll Sinn stiften, Werte vermitteln.  Doch gerade letztere hat die Kirche selbst in der Vergangenheit oft stark strapaziert. Ausgerechnet der Skandal um den damaligen limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst sorgte dafür, dass der Baubeginn gestoppt werden musste, da die Kirche nun sehr sorgfältig über Ausgaben und deren Außenwirkung nachdachte. Als schließlich doch gebaut werden durfte, konnte Wimmer mit seinem Entwurf einer erfrischend anderen Kirche dafür sorgen, dass der Neubau weit über die Gemeindegrenze hinaus positiv rezipiert wurde.

Zeltkonstruktion aus Dreiecksfachwerk

Das neue Kirchenzentrum besteht aus einer mächtigen Rundkirche mit kleiner Kapelle und dem Kirchturm des Vorgängerbaus. Kirche und Kapelle wurden als leicht nach hinten gekippte Ovalkegel in unterschiedlichen Größen ausgeführt. Der elliptische Grundriss mit 32 unterschiedlichen Achsen und Winkelabweichungen stellte Planer und Konstrukteure dabei vor einige Herausforderungen, da keine standardisierten Schalungen under Schallehren verwendet werden konnten. Beide Kegel sind gekappt, der größere in 22 Metern, der kleinere in elf Metern Höhe. Die Stümpfe wurden mit Plexiglasdecken versehen und dienen so als große ovale Lichtöffnungen. Acht mal zwölf Meter misst sie in der großen Kirche. Das einfallende Tageslicht füllt die Innenräume mit einer schattenlosen Helligkeit. Im Querschnitt betrachtet nehmen sie einerseits die Schwünge des Alpenpanoramas auf und vermitteln gleichzeitig einen archaisch-organischen Eindruck. Die ausschließlich aus Holz gefertigte Konstruktion wurde als Dreiecksfachwerk konzipiert. Die  Planer berechneten digital die einzelnen Polygone, die dann als Fertigelemente im Leimbinderbau montiert wurden. In zehn Ringen wächst die Kirche nach oben. Die schrägen Sparren führen den Blick des Betrachters hin zum Licht, das durch die Plexiglaskuppeln Kirche und Kapelle erhellt. Die Konstruktion aus sich nach oben hin verjüngenden Balkendreiecken ist gut sichtbar und fungiert gleichzeitig als rhythmisierendes Element. Im Innern entsteht dadurch die Atmosphäre eines riesengroßen Zeltes, das gleichzeitig Leichtigkeit und Geborgenheit vermittelt. Auch von außen ragen Kirche und Kapelle wie zwei Zelte in den Himmel, am Boden sind sie über die Sakristei und das Foyer verbunden. Auf der Grundfläche von insgesamt 850 Quadratmetern finden 479 Gläubige Platz für Gebet, Andacht und Begegnung.

Liturgische Raumgestaltung

Der saalartigen Kirchenraum wurde im Sinne des zweiten Vatikanums, das auch als 21. Ökumenisches Konzil angesehen wird, liturgisch gestaltet. Vor allem der Dialog, auch mit anderen Glaubensgemeinschaften, steht demnach im Mittelpunkt, die Anpassung an die Gegenwart aber auch Treue zur Tradition. Das Zentrum des Raums bildet die ovale Altarinsel. Um sie ziehen sich die Sitzbänke in konzentrischen Kreisen. Gemeinsam mit der schreinartig neu gefassten Orgel vermittelt das Ensemble eine große Harmonie. Durch die Deckenöffnungen fällt Licht auf die liturgischen Orte und erzeugt so eine stille Dramaturgie. Fast schon divin mutet die Atmosphäre an, die dann über der gesamten Szenerie liegt. Architekt Wimmer schätzt besonders das Gefühl der Geborgenheit, das die Kirche vermittelt. Wenn er danach gefragt wird, wie er zu der Kegelform gekommen sei, muss er schmunzeln. Er habe daran gedacht, wie Kandinsky aus dem flachen Moskauer Umland nach Oberbayern gekommen sei. „Wie der plötzlich im Voralpenland diese Berge sieht, die Türme, die Zwiebeln und alles wackelt so ein bisschen in seinen Bildern, bis es irgendwann zu einer abstrakten Sinuslinie wird.“

Altes bewahren

Obwohl der Neubau von Sankt Josef geradezu futuristisch anmutet, wollte man den Geist des Vorgängerbaus bewahren. Das alte Taufbecken bekam einen neuen Platz, ebenso Altar und Tabernakel aus Carrara-Marmor. Einen neuen Ambo und Sedilien – das Lesepult und die Sitze im Altarraum – schuf Bildhauer Fritz Brosig, der auch schon den Altar der alten Kirche geschaffen hatte. Die bronzene Eingangstür, die von Szenen aus der Ortsgeschichte und Bergkristallen geziert wird, dient nun als Eingang zur Kapelle. Die alte Orgel wurde restauriert und um 26 Register aufgerüstet und begleitet auch in der neuen Kirche die Liturgie. Selbst der Grundstein der alten Kirche wurde wieder installiert, er schmückt die Wand der Sakristei. Neu gestaltet wurde hingegen das Kirchenportal- Bronzetore mit seitlich anschließenden Eichenholzwänden. Und die Kapelle erhielt eine dreiteilige Glasskulptur, ein abstraktes Abbild der heiligen Familie.

Auf Holz klopfen

Für Architekt Wimmer war Holz der Baustoff erster Wahl. Nicht nur, dass Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und lokalem Bestand rundherum klimafreundlich ist. Beton und Stahl hätten sich hier aus verschiedenen Gründen ohnehin nicht geeignet. Die stützfreien, kegelförmigen Raumhüllen ließen sich aus Holz wesentlich kostengünstiger realisieren. Zudem vermitteln Holzbauten typischerweise ein Gefühl der Geborgenheit und Erdung. Das Holz stammt aus  regionalen Quellen. Für die Konstruktion wurde überwiegend Brettschnittholz aus zentraleuropäischen Wäldern, hauptsächlich Fichte, verwendet. Die Kegeldächer wurden mit Lärchenschindeln verkleidet und die Fachwerkknoten bestehen aus Buchenholz. Wo der Brandschutz berücksichtigt werden musste oder gestalterische Aspekte ausschlaggebend waren, kam Eichenholz zum Einsatz.

Klimabilanz und Energetik

Sankt Josef ist nicht nur in architektonischer und gestalterischer Hinsicht außergewöhnlich. Die Kirche weist auch unter energetischen Aspekten bemerkenswerte Kennzahlen auf. Die Kirche konnte als Niedrigenergiegebäude mit passiver Energienutzung ausgeführt werden, das die Vorgaben der EnEV um bis zu 28 Prozent unterschreitet. Die Lüftung entsteht durch die Aufwinddynamik in den Kegeln, die für eine kontinuierliche Umwälzung der Luft sorgt. Die Fußbodenheizung wird durch Geothermie mit Energie versorgt, wobei die Bodenplatten als thermisches Speichermedium dienen. LED-Leuchten und begrünte Flachdachbereiche optimieren Emissionen und kompensieren Kohlenstoffdioxid. Regenwasser versickert über eine Rigolenanlage, sodass Niederschlag dem Boden zugeführt wird, statt in die Kanalisation eingeleitet zu werden. Allgemein lag der Fokus darauf, langlebige Materialien und Konstruktionen zu verwenden, um so für eine lange Lebensdauer der Kirche zu sorgen. Am 18. März 2018 wurde St. Josef feierlich eingeweiht. Seitdem können die Besucher hier ein Stück vom Himmel erleben, den man sich in der Kirche gut ausmalen kann.

Das Architekturfotografie-Projekt wurde im Rahmen einer BAUWERK-Reportage erstellt.

 

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Kempten: Bezahlbarer Wohnraum wird akut gebraucht. Auch in Kempten stand die Stadtentwicklung vor der Aufgabe, einerseits Wohneigentum bereit zu stellen und andererseits bezahlbare Mietwohnungen zu schaffen. Die Bau- und Siedlungsgenossenschaft Kempten hat genau dies in einer architektonisch höchst eindrucksvollen Weise umgesetzt.

Die Stadt Kempten liegt zentral im Allgäu und ist für ihr attraktives Stadtbild weithin bekannt. Im Stadtteil Sankt Mang entstand in Bestlage jüngst das Baugebiet Ludwigshöhe. Während sich südlich die bereits bestehende attraktive Wohnbebauung anschließt, befindet sich östlich das Naherholungsgebiet Bachtelweiher. Badegelegenheit, Sport­plätze und Minigolfanlage sowie kurze Verbindungen zum Kemptner Wald laden zum Spazierengehen, Radfahren, Wandern und Langlaufen ein. Ebenso kurz sind die Wege zum Einkaufszentrum Sankt Mang, welches Bildungseinrichtungen, Einzelhandel sowie ärztliche Versorgungseinrichtungen beherbergt. In dieser idealen Umgebung wurde auf dem höchstgelegenen Grundstück mit dem Sligopark ein familienfreundliches und zukunftsorientiertes Wohngebiet in anspruchsvoller Architektur realisiert. Auftraggeberin des Projektes ist die BSG-Allgäu, Bau- und Siedlungsgenossenschaft eG. Architekt und Stadtplaner Stephan Walter von F64 Architekten aus Kempten führte das Projekt erfolgreich durch sämtliche Planungs- und Bauphasen.

In einem ersten Bauabschnitt wurden drei Stadthäuser mit insgesamt 47 Wohnungen, davon 43 öffentlich gefördert und vier Eigentumswohnungen fertiggestellt. Der zweite Bauabschnitt umfasst drei Stadthäuser mit 39 Eigentumswohnungen sowie einer gemeinsamen Tiefgarage mit 41 Stellplätzen. Die insgesamt sechs Häuser wurden allesamt in skulpturaler Kubatur errichtet. Über einen fünfeckigen Grundriss spannte der Planer ein asymmetrisches Satteldach ohne Dachvorsprung. Da sich die Gebäude zur gemeinsamen Grünfläche hin verjüngen, entsteht ein Raumbezug zwischen den einzelnen Baukörpern, der sowohl Weite und Ausblick generiert als auch einen gemeinsamen Kontext schafft. Um die Fassadenflächen aufzulockern wurden die gerundeten Brüstungen der den Loggien vorgelagerten Balkone von schmiedeeisernen Konstruktionen im Stil der Gründerzeit geschmückt. Diese, wie auch die Fenster, wurden geschossweise versetzt angeordnet. Sie brechen dadurch die beherrschte Formensprache der Baukörper.

Durch die Grundrissstruktur entstanden unterschiedliche Wohnungstypen mit je zwei bis fünf Zimmern. Während alle Erdgeschosswohnungen über Gärten mit geschützten Loggien verfügen, erhielten die Obergeschosswohnungen je eine Loggia mit Balkonerweiterung und die Dachgeschosswohnungen großzügige, durch geschlossene Dachränder blick- und windgeschützte Dachterrassen. Miet- wie Eigentumswohnungen verfügen über eine hochwertige und zeitgemäße Ausstattung. Hauszugänge, Treppenhäuser und Aufzüge wurden barrierefrei gestaltet, ebenso die meisten der Wohnungen. Alle Gebäude verfügen über eine Schließanlage und hochwertige Bodenbeläge in den Gemeinschaftsbereichen. Innerhalb der Wohnungen wurde ein trittschallentkoppelter Fertigparkettboden verlegt und auch die Badausstattung entspricht einem gehobenen Standard. Körperformbadewannen, flache Duschelemente sowie zwei Waschbecken sorgen zusammen mit einem umlaufend raumhohen Fliesenbelag für hohen Komfort.

Um auch energetisch zu überzeugen, setzten Bauherrin und Planer monolithische Außenwände aus Ziegel, die sich im Geschosswohnungsbau besonders bewährt haben. Eine wärmebrückenfreie Gebäudehülle aus ThermoPlan-Ziegeln in der Stärke 42,5 und dreifach isolierverglaste Fenster ergeben zusammen mit einfacher, robuster Technik eine nachhaltige Bausubstanz. Die Wärmeerzeugung erfolgt via Fernwärme in Verbindung mit Fußbodenheizungen. Eine kontrollierte Bad- und WC-Lüftung mit Nachströmung über den Fensterfalz sorgt für ideales Raumklima. So konnte der erste Bauabschnitt im KfW 70-Standard ausgeführt werden – der zweite Bauabschnitt sogar als Energieeffizienzhaus 55. Mieter wie Eigentümer können sich somit über zukunftssicheren Wohnraum mit langfristigem Werterhalt freuen.

Das Architekturfotografie-Projekt wurde im Rahmen einer BAUWERK-Reportage umgesetzt.

 

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Architekturfotografie Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Wohnbebauung Ludwigshöhe Kempten

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Projektbeschreibung von f64 Architekten Kempten
Architektenbroschüre von Mein Ziegelhaus