Kategorie: Architekturfotografie

Bundesnachrichtendienst Berlin

Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Architekturfotografie Berlin: Text folgt

Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Bundesnachrichtendienst Zentrale Berlin. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
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Mark Twain Grundschule Neu-Ulm

Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Architekturfotografie Neu-Ulm: Text folgt

Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
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Architekturfotografie Mark Twain Grundschule Neu-Ulm. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
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Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Glonn: Text folgt.

Das Architekturfotografie-Projekt wurde im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage erstellt.

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Architekturfotografie Bauernhaus Hotel Gut Sonnenhausen Glonn

Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Poing: Der Kirchenbau zählt sicherlich zu außergewöhnlichsten Schauplätzen des Baugewerbes. In Poing trifft das gleich in mehrfacher Hinsicht zu. Die neue Kirche ist nicht nur optisch ein Unikat. Schon während der Bauzeit rückte sie die Menschen näher zusammen.

Am 3. November 2015 wurde der Grundstein für die neue Pfarrkirche in Poing gelegt. Im Juni 2018 sind die Arbeiten abgeschlossen. Rund 350 Menschen finden im neuen Pfarrzentrum Platz für die ökumenische Begegnung. Doch nicht nur kirchlich, auch städtebaulich ist der Sakralbau ein Ort der Annäherung. Die beiden durch die S-Bahn-Linie getrennten Poinger Ortsteile, seit jeher ein großes Thema in der Kommunalpolitik, sollten mit dem Bauwerk endlich ein Bindeglied erhalten. Und so lautet auch das Motto der örtlichen Pfarrgemeinde, unter dem die Weihe stattgefunden hat: „Menschen verbinden“. Tatsächlich rückten bereits während der Bauphase die Menschen nahe zusammen, denn der Bau entstand sozusagen in konfessionsübergreifender Zusammenarbeit. Nach den Entwürfen des Münchner Architekturbüros Meck, die sich im Wettbewerb gegen 35 weitere Teilnehmer durchgesetzt hatten, errichteten Handwerker aus aller Herren Länder und verschiedenster Konfessionen gemeinsam das strahlende Gotteshaus. Auch wenn sich die Fertigstellung wegen Insolvenz des Fassadenbauers verzögerte, so darf sich Kirchengemeinde von Poing bereits jetzt über ein neues Schmuckstück freuen.

Fassade der besonderen Art

Auch wenn der Neubau äußerlich dem typischen Kirchenbild komplett widerspricht, so lässt sich ihm eine geradezu göttliche Erhabenheit nicht absprechen. Auf einer Grundfläche von 30 mal 30 Metern sowie weiteren 30 Metern in der Höhe präsentiert sich die Kirche geradezu wie ein Fels, auch wenn sie nicht dem heiligen Petrus, sondern dem Patrozinium Seliger Pater Rupert Mayer geweiht ist. Die Fassade wird aus 15.000 weißen, dreidimensionalen Kacheln gebildet. Der Dachaufbau entsteht durch unterschiedliche, gegeneinander gestellte Flächen. Abhängig vom Einfall des Sonnenlichts lumineszieren die Keramikziegel in unterschiedlichen Farben und machen die Kirche zur „weithin sichtbaren Stadtkrone“, wie es Architekt Professor Andreas Meck ausdrückte. Glockenträger sowie Pfarrheim spielen gegenüber dem Solitär eine untergeordnete Rolle. Das Glockenspiel ist nicht wie üblich am Kirchturm angebracht, den es in der klassischen Form nicht gibt, sondern neben dem Hauptbau. Optisch ergänzt wird die leuchtend weiße Fassade durch Nagelfluh, einen typischen Konglomeratstein der bayerischen Schotterebene. Dieser wurde für den Platzbelag, sowie auch für Pfarrheim und Glockenturm verwendet. Die Basis des Kirchengebäudes führt den Stein weiter, jedoch mit einer feiner bearbeiteten Oberfläche.

Begegnung und Rückzug

Wie schon die äußere Erscheinung, so ist auch der Innenraum in verschiedene Zonen ausdifferenziert. Kubistisch inspirierte Strukturen schaffen so verschiedene Aufenthaltsstationen, die unterschiedlichen Zahlen von Besuchern intime Rückzugsorte aber auch die Möglichkeit zur Begegnung bieten. Abgesetzt von der völlig in weiß gehaltenen Raumkrone wurden Boden und Wandsockel in Stein ausgeführt. So spiegelt sich nicht nur die äußere Gliederung von Platz und Gebäude wider sondern auch die Idee von Himmel und Erde. Das Taufbecken blickt direkt auf den vorgelagerten kleinen See und ist von der rückwärtigen Gebäudeseite aus einsehbar. In 15 künstlerischen Ausführungen wird der Kreuzweg in der Betonbänderung der Wand dargestellt, wobei das Tabernakel die letzte Station bildet. Die erste Station soll ein Foto der erkennungsdienstlichen Erfassung des Pater Rupert Mayer einnehmen, dessen Patrozinium auf diese Weise direkt mit dem Sakrament verbunden wird.

Es werde Licht 

Symbol und zentrales Gestaltungselement ist das Licht, das den gesamten Kirchenraum ausfüllt. Drei große Lichtöffnungen sorgen nicht nur dafür, dass Kirche und Besucher in Helligkeit getaucht werden. Sie unterstreichen gleichzeitig die liturgischen Orte und Handlungen in Analogie zur Dreifaltigkeit. Im höchsten Punkt der Kirche, unter dem sich der Altar mit Tabernakel befindet, ist eine vertikale Zenitöffnung eingelassen, durch die Licht senkrecht nach unten einfällt. Durch eine zweite Öffnung wird der Altar vom Morgenlicht erleuchtet. Der dritte Lichtquell wurde neben dem Taufbecken situiert und dient gleichzeitig als Öffnung in Richtung See. Pfarrzentrum und Bürger freuen sich gleichermaßen auf diesen ganz besonderen Begegnungsort, der Menschen zusammenführt und die Ökumene bereichert.

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Reportage entstanden.

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer bei Meck Architekten
Wettbewerbsentwurf bei bauwelt.de

Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Sankt Moritz: Text folgt

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Wohnbausiedlung Vaduz

Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

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Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN
Architekturfotografie Wohnsiedlung Vaduz. Foto: Gerd Schaller / BAUWERK PERSPEKTIVEN

Schmuttertal Gymnasium Diedorf

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf: Ein integraler Planungsprozess mit nur zweijähriger Bauzeit und Plusenergiestandard, dies waren die Vorgaben, welche die Stadt Augsburg für den Neubau des Schmuttertal-Gymasiums in Diedorf den Planern auferlegte. Herausgekommen ist ein Vorzeigeprojekt im Plusenergiestandard mit herausragender Öko- und Energiebilanz.

 

Im schwäbischen Markt Diedorf, in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet Augsburg -Westliche Wälder ist in zweijährige Bauzeit ein Vorzeigeprojekt hinsichtlich integraler Planung und ökologiebewusster Umsetzung entstanden. Eingefasst von lockerer Wohnbebauung und freien Feldern, wurde hier der Neubau des Schmuttertal-Gymnasiums in Holzbauweise und Plusenergiestandard realisiert. Architekt Florian Nagler aus München und die Hermann Kaufmann Architekten aus Schwarzach konzipierten den Gebäudekomplex zusammen mit Schülern, und anderem Schulpersonal um eine Lehr- und Lernumgebung zu schaffen, die pädagogischen aber auch ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten gerecht wird. Rund 16.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche bieten über 1000 Schülern Platz für Unterricht, Sport, Verpflegung und Aufenthalt.

Der Landkreis Augsburg erließ als Bauherr schon in der Planungsphase strenge Vorgaben. Der durch ein integrales Planungsverfahren konzipierte Gebäudekomplex sollte innerhalb von nur zwei Jahren errichtet werden und zudem den Plusenergiestandard erfüllen, bei dem das Gebäude seinen eigenen Energiebedarf überkompensiert. Mehrkosten waren nur erlaubt, wenn diese durch eine entstehende Energieeinsparung amortisiert würden. Ökologie, Gesundheit und Wirtschaftlichkeit, sowie die Schaffung einer pädagogisch wertvollen Lernumgebung standen damit klar im Mittelpunkt der Bemühungen.

Insgesamt vier großvolumige aber dennoch komplexe Baukörper wurden mit südöstlicher Erschließung, kreuzförmig um einen Innenhof gruppiert. Die eingeschossige Sporthalle wurde in einem eigenen Flügel untergebracht, im zweiten Gebäudeteil befinden sich auf zwei Geschossen Aula, Mensa, Bibliothek sowie Lehrerzimmer und das Sekretariat. Die Klassenzimmer und Fachunterrichtsräume wurden schließlich auf die zwei übrigen, jeweils dreigeschossigen Trakte verteilt. Als tragende Konstruktion dienen Stahlbetonelemente während die übrigen Bauteile als reine Holzbaukonsturktionen, die Decken als Holzbetonverbunddecken ausgeführt wurden. Die Außenwände wurden als Holzrahmenkonstruktion mit gedämmter und hinterlüfteter Fassade konzipiert und in grau lasierter Holzschalung ausgeführt. Mit zunehmender Geschosszahl ließ man die Außenhülle je ein Stück weiter hervorkragen um einen verbesserten Witterungsschutz im Fassadenbereich zu erhalten. In den Unterrichtsräumen dominieren weiß lasierte Holzoberflächen, helle Böden und Glaselemente, die gemeinsam für eine hohe Ausbeute an augenfreundlichem Tageslicht sorgen. Und auch in den Grün- und Außenflächen wurde die ökologische Anmutung mit hellen Pflastersteinen, Holzelementen und einem jungen Baumbestand weitergeführt.

Wegen seiner klimaneutralen und bauphysikalischen Eigenschaften wurde der Baustoff Holz für das Vorzeigeprojekt favorisiert. Eingesetzt wurden verschiedene Holzwerkstoffe wie etwa Brettschichtholz, Konstruktionsvollholz oder Dreischichtplatten. Seine Eigenschaften als Wärmespeicher wiederum wirken sich positiv auf das Energiemanagement des Gebäudes aus. Zentraler Bestandteil des Energiekonzeptes sind neben dem klimaneutralen Baustoff Holz auch die insgesamt 1.650 Photovoltaikmodule auf flachgeneigten, asymmetrischen Satteldächern, die lediglich von schmalen Oberlichtbändern durchbrochen werden. Hierdurch wird eine jährliche Stromausbeute von rund 510 MWh erzeugt, die den Energiebedarf des Gymnasiums um etwa das Eineinhalbfache überkompensiert. Fensterelemente im Passivhausstandard, die im Fassadenbereich als durchgehende Bänder und im Bereich der Treppenhäuser als vollgeschossige Glasflächen verbaut wurden, vervollständigen die energieeffiziente Außenhülle. Planern und Architekten gelang es damit, ein Vorzeigeprojekt zu realisieren, das in künftigen Bauprojekten dieser Größe seinen Niederschlag finden dürfte.

Das Architekturfotografie-Projekt wurde im Rahmen einer BAUWERK-Dokumentation umgesetzt.

 

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Architekturfotografie Diedorf Schmuttertal Gymnasium

Diedorf Schmuttertal Gymnasium

 

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Schmuttertal Gymnasium Homepage
Schmuttertal Gymnasium bei Detail

FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie Zürich: Das 2007 fertiggestellte neue Hauptgebäude des Weltfußballverbandes (FIFA) auf einer in der Nähe des Zoos gelegenen Sportanlage wurde von der Architektin Tilla Theus entworfen. Das kubusförmige Bauwerk mit 300 Arbeitsplätzen umfasst zwei Ober- und fünf Untergeschosse mit einer Fläche von 37.400 Quadratmetern. Es dient auch als Konferenz-Zentrum und Archiv. Zudem sind erstmals alle FIFA-Mitarbeiter unter einem Dach vereint. Die Gesamtinvestition samt Grundstück belief sich auf rund 240 Millionen Schweizer Franken. „Sein Luxus und seine Unzugänglichkeit provozieren den Betrachter“, urteilte die Neue Züricher Zeitung.

 

 

Gerade einmal vier Jahre, nachdem die Fifa ihren Hauptsitz am Sonnenberg bezogen hatte, legte der Weltfußballverband im Jahr 2004 bereits den Grundstein für sein neues Zürcher Domizil. In Bestlage, nahe des Zoos und in unmittelbarer Nähe zum Zürichberg, schmiegt sich das Gebäude in eine Waldlichtung. Das 44.000 Quadratmeter große Grundstück einer Sportanlage war der richtige Ort für die neue Schaltzentrale, in der nun alle 300 Mitarbeiter unter einem Dach vereint sind. Nach nur knapp zwei Jahren Planungs- und Bauzeit wurde das Gebäude im Sommer 2006 bezogen und im darauffolgenden Januar feierlich eingeweiht. Den Auftrag an Architektin Tilla Theus hatte die Fifa direkt vergeben. 240 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet rund 145 Millionen Euro investierte die Fifa in den Bau, inklusive Grundstück.

Ein Hochhaus unter der Erde

Bereits die sichtbaren Dimensionen des Fifa Headquarter sind gigantisch. Auf 140 mal 47 Meter erstreckt sich der von einem gewebeartigen Metallnetz umspannte Glasaufbau, über dem zurückversetzen Erdgeschoss schwebend. Je nach Tageszeit und Standort des Betrachters erscheint die Fassade transparent oder geschlossen. Das Gewebenetz des stockwerkübergreifend gefalteten Glasvorhanges dient dabei gleichzeitig als Gestaltungselement und Verschattungssystem. Der schlichte Eindruck täuscht jedoch gekonnt über Größe und Luxus hinweg. Eine unscheinbare schwarze Türe führt Befugte in das Gebäudeinnere, zu dem nur Angestellte und Fifa-Mitglieder Zutritt haben. Besucher gibt es in diesem Fort Knox des Fußball nicht. Die Eingangshalle von der Größe eines Fußballfeldes empfängt den Betrachter. Im Anschluss an die Halle befinden sich die Angestelltenbüros, angeordnet um einen begrünten Innenhof, der zumindest dem Tageslicht Zutritt zum Gebäude erlaubt. Jeder Mitarbeiter hat einen Fensterplatz und blickt durch das Fassadennetz auf einen dicht bewachsenen Garten. Das Obergeschoss dominiert ein großer Konferenzsaal, dessen Wandverkleidung mit gehämmerten Aluminium-Platten imponiert. Doch das eigentliche Machtzentrum verbirgt sich geschickt vor unbefugten Augen, denn fünf der insgesamt sieben Geschossebenen befinden sich unter der Erde. Schon die gigantische Tiefgarageneinfahrt, durch die selbst Stretchlimousinen und Sattelschlepper bequem ein- und ausfahren können, verweist darauf, dass sich die wichtigen Dinge hier unter Tage abspielen.

Welt unter Tage

Auf insgesamt fünf Untergeschossen erstreckt sich das Nervenzentrum des Weltfussballs. Neben der Tiefgarage sind hier das Archiv- und Dokumentationszentrum, Technik- und Parlamentsräume, der Konferenzsaal des Exekutivkomitees und das Kommunikationszentrum untergebracht. Zur meditativen sowie religiösen Andacht wurde eigens ein Meditationsraum eingerichtet, der alle Weltreligionen in einem sich nach oben weitenden Onyxkörper vereint. Graue Steinwände und indirektes Licht sind der einzige Schmuck in diesem Raum. Lediglich ein grüner Pfeil des US-Land-Art-Künstlers James Turrell, der auch die Gärten gestaltete, weist in den zwei Durchgängen gen Mekka. Für die weltlichen Belange wiederum dienen eine Cafeteria und ein Wellnessbereich. Ginge draußen die Welt unter, die FIFA würde es vermutlich nicht stören.

Noble Konzentration auf das Wesentliche

Unter den Aspekten „noble Konzentration auf das Wesentliche“ und „vornehme Sachlichkeit“ subsummiert Architektin Tilla Theus ihren Entwurf der unterirdischen Fussball-Bastion. Dabei steht für Theus vor allem die Leere als Luxusgut im Mittelpunkt. Imponieren sei jedoch nicht das Ziel gewesen. Man wolle sich lediglich wohlfühlen, so der damalige Fifa-Präsident Joseph Blatter. Dementsprechend wird dann auch im Inneren filigran inszenierte Pracht zelebriert: kostbare Glasarbeiten, brasilianischer Schiefer und edles Nussbaumfurnier aus den USA bedecken die Wände. In den öffentlichen Bereichen wurde der Boden mit Lapislazuli ausgekleidet. Handläufe aus Chromstahl, die gleichzeitig als Lichtinstallationen dienen, geleiten Funktionäre und Angestellte durch das unterirdische Wegenetz. Zentrales gestalterisches Element ist auch das Zusammenspiel von natürlichem und künstlichem Licht. Tageslicht vermischt sich über Korridore und den Innenhof mit Kunstlicht zu einem Spiel aus Formen und Konturen. Reflektierende Oberflächen, ein spektakulär beleuchteter Glaslift und ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept verleihen dem Bauwerk eine Transparenz, die der Fifa fremd sein dürfte. Doch neben schierem Luxus transportiert das Home of Fifa auch noch eine andere Botschaft: hier, unter der Erde, abgeschottet von der Außenwelt ist der Weltfußball geeint. Sechs Gärten symbolisieren die Fifa-Konföderationen Europa, Asien, Südamerika, Ozeanien, Afrika und Nordamerika. Und auch der Grundstein des Gebäudes trägt den ganzen Fussballkosmos in sich: in seinem Innern befindet sich ein stählerner Fussball von 1,3 Metern Durchmesser, der mit 204 Säckchen Erde aus allen Mitgliedsverbänden der Fifa gefüllt ist.

Das Architekturfotografie-Projekt wurde im Rahmen einer BAUWERK-Dokumentation umgesetzt.

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Architekturfotografie FIFA Headquarter Zürich

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

FIFA Headquarter bei nextroom.at
Homepage Tilla Theus Architektin

Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Augsburg: Text folgt

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

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Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

Architekturfotografie Museum Art & Cars MAC 1 Singen

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Panoramalift Treppenturm Rorschach

Architekturfotografie Panoramalift und Treppenturm Rorschach

Architekturfotografie Rorschach: Im Schweizerischen Rorschach wurde ein barrierefreier Bahnhofszugang der besonderen Art realisiert. Passanten überwinden das Höhenniveau mit einem Panoramalift, der eine grandiose Aussicht über den Bodensee bietet.

 

Das schweizerische Städtchen Rorschach liegt im Kanton St. Gallen, am südlichsten Punkt des Bodensees. Die malerische Seepromenade sowie das Alpenpanorama machen die Gemeinde zu einem beliebten Ausflugs- und Erholungsziel. Dementsprechend hat Rorschach auch drei Bahnhöfe, bei gerade einmal 9.000 Einwohnern. Direkt am Seeufer liegt der Hauptbahnhof auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs. Um das unmittelbar südlich anschließende Wohngebiet sowie die Buslinie zu erreichen, mussten Passagiere bisher einen Höhenunterschied von 25 Metern überwinden, da durch die Steinbrucharbeiten das Bodenniveau tiefer lag. Entsprechend schwierig gestaltete sich auch der Zugang zum Bahnhofsgelände, Fußgänger mussten bislang einen längeren Weg in Kauf nehmen. Für gehbehinderte Passanten bedeutete dies ebenso Unannehmlichkeiten wie für eilige Reisende. Bereits in der Vergangenheit waren deshalb Forderungen nach einer Modernisierung der Infrastruktur um den Bahnhof laut geworden. Eine erste Studie erfolgte jedoch erst im Jahr 2007. Lift und Steg befand man als geeignetste Konstruktion, um einen schnellen und barrierefreien Zugang zum Bahnhof zu ermöglichen. 2009 entschied schließlich die Stadt, einen Wettbewerb auszuschreiben, aus dem der Entwurf von Architekt Alex Buob als Siegerprojekt hervorging. Aufgabe war es, das Wohnquartier hindernisfrei mit dem Bahnhof zu verbinden. Im September 2011 konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden, rund ein Jahr später, im Oktober 2012 war das Projekt fertiggestellt. Mit Baukosten von 2.200.000 Schweizer Franken, umgerechnet etwa 1.850.000 Euro, war das Projekt deutlich teurer als ursprünglich geplant. Jedoch stellten sowohl Gemeinderat, Bürgerversammlung als auch der Kanton Mittel für die Realisierung bereit.

Lift mit Ausblick

Um den Höhenunterschied von 25 Metern zwischen Bahnhof und Wohnquartier zu überwinden kam letztlich nur ein Lift in Verbindung mit einem Steg in Frage. Die Behörden befanden jedoch, dass eine gedeckte Passerelle ein höheres Sicherheitsgefühl sowie eine bessere Handhabbarkeit hinsichtlich Eis und Schnee gewährleisten würde. Der Stadtrat Rorschach ließ deshalb Buobs Entwurf entsprechend weiter ausarbeiten, um die Konstruktion noch benutzerfreundlicher und leistungsfähiger zu machen. Entstanden ist ein architektonisch zwar schlichtes aber dennoch beeindruckendes Infrastrukturgebäude aus Beton und Glas. Den Höhenunterschied überwindet ein Treppenturm der gleichzeitig den Lift beherbergt. Der zweigeteilte Schacht ist nach außen hin verglast, sodass Lift und Treppe sichtbar sind. Im 22 Quadratmeter großen Aufzug können 26 Passagiere in nur 14 Sekunden von Gehwegniveau hinab zum Bahnhof – oder umgekehrt – befördert werden. Bewegungsfreudige Besucher nehmen stattdessen die Treppe, die sich als offene Stahlkonstruktion im Turm hinaufwindet. Von außen betrachtet bildet die reduzierte Fassade von Panoramaturm und Passerelle einen spannenden Kontrast zum klassizistischen Bahnhofsgebäude. Oben im Turm angekommen betreten Reisende eine als Stadtbalkon ausgearbeitete Plattform. Sie kragt nach Norden über die Gleisanlagen aus und gibt den Blick auf den Bodensee samt umliegender Landschaft frei. Hier setzt die rund 45 Meter lange, freigespannte und plastisch geformte Passerelle an. Im Gegensatz zum statischen Turm schwingt sie frei zum Lift hin aus und verleiht der Konstruktion eine lebendige Dynamik. Die geschwungene Öffnung zur Stadt hin ist als durchlaufendes Band konzipiert und erlaubt eine freie Sicht nach Westen. Gen Osten ist die Fassade geschlossen, jedoch wurden einzelne Öffnungen in unterschiedlichen Höhen eingearbeitet, die großen und kleinen Passanten einen grandiosen Ausblick über die nahen Baumkronen des Parks freigeben.

Spannungsvolles Tragwerkskonzept

Insgesamt umfassen Turm und Passerelle eine Kubatur von 1.378 Kubikmetern. Südseitig befindet sich das Widerlager für den Steg. Westlich wird das Tragsystem von einer Brüstung gebildet, die in einer Krümmung in Richtung Turm verläuft. Ostseitig besteht das Tragsystem aus einer Wandscheibe mit diversen Öffnungen. So ergibt sich eine trogartige Konstruktion, deren unterschiedlichen Verformungstendenzen mit einer Anordnung von Vorspannkabeln entgegengewirkt werden. Im Überbau wurde auf Tragelemente zur Torsionsaufnahme verzichtet. Hier müssen die Stabilitäts- und Ablenkkräfte über die Rahmenwirkung des Querschnitts aufgenommen werden, sodass sich eine gegenseitige Beeinflussung der Längsträger ergibt. Der Aufzug- und Liftturm ist am Fuß fest im Fels eingebunden und übernimmt damit die Wind- und Erbebenkräfte der Gesamtanlage. Der rund 30 Meter hohe Treppen- und Liftturm sowie die über rund 40 Meter freigespannte Passerelle wurden überwiegend in Ortbeton ausgeführt. Nur die Nordseite des Turms und das Balkongeländer sind verglast. Der Turm wurde mit einer Kletterschalung erstellt während zur Herstellung des Steges vorgängig ein Lehrgerüst installiert wurde. Der Bau ist von sauber ausgerichteten Tafelschalungselementen geprägt. Der Beton wurde absichtlich nicht eingefärbt und verleiht der Konstruktion ein rauhes aber dennoch filigranes Erscheinungsbild. So trutzt das Gebäude nicht nur Wind und Wetter sondern ermöglicht nun Bewohnern und Reisenden einen barrierefreien und dabei äußerst spektakulären Zugang zum Rorschacher Hauptbahnhof.

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK-Reportage entstanden.

Architekturfotografie Panoramalift und Treppenturm Rorschach

Architekturfotografie Panoramalift und Treppenturm Rorschach

Architekturfotografie Panoramalift und Treppenturm Rorschach

Architekturfotografie Panoramalift und Treppenturm Rorschach

Architekturfotografie Panoramalift und Treppenturm Rorschach

Architekturfotografie Panoramalift und Treppenturm Rorschach

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Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Artikel zum Panoramalift Rorschach im Tagblatt St. Gallen
Treppenturm Rorschach bei swiss-architects.com