Gebäudekomplex Frankfurt am Main

Architekturfotografie Wohn- und Gebäudekomplex Frankfurt Sachsenhausen

Architekturfotografie Frankfurt: Mitten im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen, an der Kreuzung von Mörfelder Landstraße und Stresemannallee, hat Star-Architekt Stefan Forster für die Max Baum Immobilien GmbH ein urbanes Wohn- und Geschäftsmonument erschaffen, welches die Eindrücke der umliegenden Stadtlandschaft bündelt und dem Betrachter Halt gibt.

Bei der gestalterischen Konzeption griff Architekt Stefan Forster auf die Formensprache der gegenüberliegenden Heimatsiedlung zurück, die in den 1920er Jahren von Ernst May entworfen wurde. Dem damaligen Architekt Franz Roeckle gelang es, den etablierten Gründerzeitblock mit einer modernen Zeilenbauweise zu verbinden. Sowohl die Einflüsse expressionistischer Architektur als auch der Bezug zum Bauhausstil sind deutlich sichtbar. Schon damals wurde innerhalb der Wohnsiedlung Raum für Gewerbe vorgehalten, um eine gute Nahversorgung zu Gewährleisten. Im Gegensatz zu den damals noch üblichen frugalen Wohnungsgrundrissen setzte Franz Roeckle auf größere Zuschnitte und Gestaltungselemente wie z. B. Glasveranden, Erkerzimmer, Freisitze oder Balkone.

Stefan Forster griff diese Elemente wieder auf. Über einen gemeinsamen Sockelbau wurden drei fünfgeschossige Baukörper mit einem siebenstöckigen Solitär verbunden. Letzterer wurde einem Anker gleich im Bereich der großen Straßenkreuzung platziert und sticht deutlich aus der Straßenflucht heraus. 58 Wohnungen, eine Kindertagesstätte sowie ein Supermarkt und eine Bankfiliale konnten so realisiert werden. Neben modernen Wohnungsgrundrissen konzipierte Forster großzügige Verglasungselemente mit niedrigen Brüstungen und breite Balkone, um einen attraktiven, offenen und lichtdurchfluteten Wohnraum zu schaffen. Die bereits in der Heimatsiedlung eingesetzten Klinkerverblendungen der Hauseingänge fanden auch bei der optischen Absetzung des Sockelbaus Anwendung und lockern die massive Ansicht des Gebäudes angenehm auf. Insgesamt wurde die Fassade in einem warmen Sand, der Solitär in einem etwas kräftigeren Ocker gehalten. Teilweise wurden Fenster und Balkone weiß abgesetzt, um die große Fassadenfront zu untergliedern.

Das Projekt Architekturfotografie wurde im Rahmen einer Objektreportage realisiert.