Historische Kräutlsteinbrücke Passau

Architekturfotografie Historische Kräutlsteinbrücke Passau

Die 1902/1903 erbaute Eisenbahnbrücke über die Donau bei Passau diente bis zum 2. Weltkrieg zunächst als Verbindungsroute für Granit- und Graphittransporte. Ursprünglich kamen auf der Strecke Güterzüge der Passauerlokalbahn zum Einsatz. Ab 1930 verkehrten auch Dieseltriebwagen zum Personentransport. Mit Beginn des 2. Weltkriegs ging der Personenverkehr strakt zurück. 1944 waren es nur noch zwei Zugpaare. Mit der Sprengung der Kräutlsteinbrücke musste der Verkehr über die Donau eingestellt werden. Nach der Instandsetzung der Brücke konnte 1949 der Zugbetrieb wieder aufgenommen werden. In den 50er Jahren übernahmen vor allem Schienenbusse den Personentransport. Mit dem aufkommenden Individualverkehr war 1970 Schluss für den Personenverkehr. Güterzüge fuhren hingegen noch bis 2001. Der Name der Brücke ist auf drei Hügel in der Nähe zurückzuführen, die wegen der angeschwemmten Planzen- und Blumensamen Kräutelsteine genannt werden.

Das Fotoprojekt wurde im Rahmen einer Denkmal-Dokumentation umgesetzt.