Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Augsburg: Text folgt

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Architekturfotografie Fraunhofer IGCV Augsburg

Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

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Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Architekturfotografie Haus Chasellas Sankt Moritz

Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

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Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Architekturfotografie Sozialzentrum Königsbrunn

Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Silvaplana: In der wildromantischen, weitgehend unberührten Natur des Schweizer Engadin hat Architekt Guido Tschvor ein Projekt der besonderen Art realisiert. Das Vier-Sterne Hotel „Nira Alpina“ sucht im gesamten Alpenraum seinesgleichen.

Die Schweizer Gebirgslandschaft zählt zu den rauesten der Alpenregionen. Ein wildromantisches, weitgehend unberührt gebliebenes Kleinod ist das Engadin. Schroffe Gipfel, geheimnisvolle Täler und eine intakte Natur machen die Gemeinde Sankt Moritz im Kanton Graubünden zu einer der beliebtesten Bergkulissen. In diese ursprüngliche Natur hat Architekt Guido Tschvor ein architektonisches Schmuckstück platziert. Eingebettet in eine majestätische Bergwelt, zwischen Silvaplaner See, Piz Nair und Corvatsch liegt das Nira Alpina, ein Vier-Sterne Hotel der besonderen Art. Extravagant und doch urig-gemütlich empfängt es Besucher auf 2.600 Metern über dem Meeresspiegel.

Minimalismus trifft alpinen Charme

Man kann das Nira Alpina als eine Gestalt gewordene Essenz der schroffen Gipfellandschaft und Bergkulisse verstehen, die trotz ihrer Verwegenheit ein Sinnbild für Heimat ist. Verantwortlich für das Design des Luxushotels ist Architekt Guido Tschvor. Durch natürliche Rohstoffe und lokale Ressourcen gelang es ihm, die Stimmung des Engadin stilistisch zu bannen und daraus einen Erholungsort für Sportbegeisterte und Wellnessliebhaber zu kreieren. Wildleder und Fell, Stein und Damast und vor allem viel Holz kleiden das Interieur des Nira Alpina in warme, erdige Farben. Das macht die Atmosphäre im Haus ebenso anheimelnd wie zeitlos-modern. Minimalistische Designelemente wechseln sich ab mit anspruchsvoller Kunst und der schlichten Materialität des Natürlichen. Besucher sollen einen lebendigen Ort vorfinden, der durchatmen und entspannen lässt. Auch die umgebende Topografie nahm Tschvor in sein Konzept auf. Der terrassierte Hotelbau folgt der Hanglage, wobei sämtliche Zimmer und Suiten die gleiche atemberaubende Aussicht genießen dürfen. Die Fassadenverkleidung aus längsorientierten Holzprofilen unterstreicht die Geradlinigkeit. Unterbrochen wird diese nur von den großdimensionierten Panoramafenstern sowie den Sichtschutzelementen zwischen den Balkonen, die jedem Zimmer vorgelagert sind. Tschvor orientierte sich bei der Außenhülle am Designprinzip „Form follows Funktion“, bei dem sich die Gestalt eines Gegenstandes aus seiner Funktion ableitet. Zugrunde lag dabei die Idee, in der dramatischen Bergkulisse einen exklusiven Wohlfühlort zu schaffen, der jedoch trotz allen Lifestyles wie ein Zuhause anmutet.

Alpinismus für Genießer

Die exquisite Lage in einer unberührten Natur macht das Nira Alpina zu einem der außergewöhnlichsten Hotels im gesamten Alpenraum. Egal ob Wintersport, Wellnessurlaub, Bergabenteuer oder einfach nur ein Kurztrip übers Wochenende, Sommer wie Winter kommen Gäste hier auf ihre Kosten. Insbesondere Skifahrer und Snowboarder erwartet hier jedoch ein Highlight: als einziges „Ski-In Ski-Out“-Hotel im Skigebiet St. Moritz hat das Nira Alpina einen privaten Zugang zur Corvatsch-Bergbahn. Durch einen gläsernen Tunnel gelangen Gäste in wenigen Gehminuten direkt zum Skilift. Bis zum höchsten Punkt des Skigebietes, dem Corvatsch-Gipfel auf 3.300 Metern sind es gerade einmal 15 Minuten. Auf mehr als 60 Kilometern roter und schwarzer Pisten sowie Freeride-Areas können Wintersportler die Bergwelt aus Schnee und Eis erkunden, bevor es die neun Kilometer lange Königsabfahrt über den Hahnensee bis nach St. Moritz wieder hinab ins Tal geht.

Wellness für Körper und Seele

Nach einem Tag zwischen Gipfeln und Pisten steht schließlich Entspannung auf dem Programm. Lifestyle trifft hier auf eine jahrhundertealte Alpin-Kultur, Tradition wird ebenso groß geschrieben wie ein modernes Wohlfühlambiente. In insgesamt 70 Zimmern und Suiten finden Gäste hier alles was das Herz begehrt: i-Pod-Docking-Stationen, Nespresso-Maschinen und HD-Flachbildfernseher gehören zur Grundausstattung. Die großzügigen Granitbadezimmer mit Wasserfalldusche muten wie ein Mini-Spa an, in dem zwei Personen bequem Platz finden. Weitere Wellnessangebote bietet das hoteleigene »Nira Spa«.  Auf 900 Quadratmetern finden Erholungsuchende fünf Behandlungsräume in denen verschiedene Heilmethoden praktiziert werden,  wie etwa Massagen oder Reinigungsrituale. Jacuzzi mit Unterwasserliegen, Sauna, Dampfbad und Lichtduschen komplettieren den Wellnessbereich. Zurück im Hotelzimmer können die Gäste dank der großen Panoramafenster die Abendstimmung über der Bergszenerie genießen, bevor es zum kulinarischen Programm übergeht.

Tradition trifft Moderne

Tradition schreiben die Küchenchefs des Nira Alpina ganz groß. Klassische Schweizer Spezialitäten aus der Region wie Raclette oder Käsefondue reihen sich im urigen Flair des „Stella Veglia“ auf langen massiven Holztischen aneinander. Das im fünften Stockwerk gelegene Hauptrestaurant „Stars“ hat sich hingegen auf Crossover-Küche mit italienisch-asiatischen Einflüssen spezialisiert. Eine kleine Bistrobar offeriert Snacks für zwischendurch und Eilige können sich in der Laden-Bäckerei im Erdgeschoss schon frühmorgens versorgen. Die Rooftop-Bar auf dem Dach des Nira Alpina lädt mit ihren Lounge-Sesseln und Kaminen ein, den Tag in entspannter Gesellschaft ausklingen zu lassen, während die umliegenden Gipfelketten in Dunkelheit gehüllt werden. Nichts wurde hier dem Zufall überlassen. Selbst eine eigens zusammengestellte Chillout-Musik und ein exklusiv für das Hotel kreierter Lemongrass-Duft gehören zum Ambiente. Wer hier eincheckt, kommt nach Hause.

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Architekturfotografie Design-Hotel Nira Alpina Silvaplana

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Homepage Nira Alpina

Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie München: Die Münchner Gegenwarts-Architektur hat mit den prunkvollen Kulissen aus dem 19. Jahrhundert nicht mehr viel gemein. Geblieben ist jedoch das Faible für Superlative. Ein weithin sichtbares Beispiel sind die Highlight-Towers, die längst zum Wahrzeichen der Stadt geworden sind.

Eleganz, Modernität, Selbstbewusstsein und Funktionalität – die Design Offices München Highlight-Towers im Münchner Stadtteil Schwabing stehen nicht nur für formvollendete Großstadtarchitektur, sondern sind längst ein  zentraler Marker für die bayerische Wirtschaftsmetropole geworden. Sie verkörpern wie kein zweites Gebäude das moderne München, das mit seinen rund 1,5 Millionen Einwohnern zu den produktivsten, lebenswertesten und erfolgreichsten Städten Europas zählt. Entworfen hat die zwei weithin sichtbaren Türme der Erfolgsarchitekt Helmut Jahn, der mit dem Ensemble einen attraktiven Anziehungspunkt für Unternehmen schuf. Als Investor fungierte die KanAm-Gruppe. Nach weniger als drei Jahren Bauzeit konnte das Gebäude im Jahr 2004 bereits für den Innenausbau an die Mieter übergeben werden.

 

Visionär der Superlative

Für die Realisierung des Großprojektes wurde ein internationaler Architektenwettbewerb ausgeschrieben. In Frage kamen gemäß Ausschreibung zwei Bauformen: ein Scheibenhochhaus sowie ein Arrangement aus Zwillingstürmen. Eine weitere Vorgabe war, die Geschossfläche auf mehr als zwei Gebäude zu verteilen. Die dafür vorgesehenen, angrenzenden Flachbauten sollten dabei die Höhe der umliegenden Gebäude nicht überschreiten. Gewonnen hatte den Wettbewerb der Stararchitekt Helmut Jahn. Sein markantes Ensemble vereint Eleganz und Funktionalität und trifft damit den Nerv der Zeit. Jahn gilt als Architekt der Superlative. Flughäfen und Hochhäuser zählen zu seinen Spezialitäten, seine visionären Projekte sorgen weltweit für Aufsehen. Nach dem Studium der Architektur an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität ging Jahn an das berühmte Illinois Institute of Technology wo er Ludwig Mies van der Rohe kennenlernte, dessen Bauweise ihn maßgeblich prägte. Ein Jahr später trat Jahn in das von Mies van der Rohe mitbegründete Architekturbüro C.F. Murphy Associates in Chicago ein. Später wurde er dort Planungsdirektor, Teilhaber, schließlich Chef und Inhaber. Das Architekturbüro wurde in Murphy/Jahn umbenannt und unterhält heute Büros in Chicago, Berlin und Shanghai. In Deutschland zählen unter anderem der Frankfurter Messeturm, das Sony Center mit Bahntower am Potsdamer Platz in Berlin und der Bonner Posttower zu Jahns berühmtesten Arbeiten. Nicht zu vergessen natürlich die High-Light-Towers, die seit ihrer Fertigstellung zum weithin sichtbaren Wahrzeichen für München wurden.

Exquisite Lage

Schwabing gilt als einer der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte des Münchner Business-Lebens. Seine ausgezeichnete Infrastruktur, die gehobene Architektur aber auch Grünanlagen und Cafés sorgen für eine hohe Lebensqualität. Für die Realisierung der Highlight Towers wählte man das Areal Highlight Munich Business Towers an der Ecke Mies-van-der-Rohe- und Walter-Gropius-Straße. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Hochhaus Münchner Tor sowie der ebenfalls von Jahn erbaute Skyline Tower München. Die Bundesautobahn A9 bietet mit dem mittleren Ring eine lückenlose Verkehrsanbindung im Herzen Münchens. Die zwei schlanken Türme aus Stahl und Glas überragen ihre Umgebung um ein Vielfaches und geben den Blick frei über die Metropole bis zu den Alpengipfeln.

Stahlfachwerk für maximale Höhe

Aus dem homogenen Höhenniveau der Münchner Skyline wachsen die beiden Hochhaustürme wie zwei gigantische Wächter in den Himmel. Eine neuartige Stahl-Verbundkonstruktion mit diagonalen „Fachwerken“ aus Stahl, welche die Gebäude aussteifen, ermöglichte die extrem schlanken Grundrisse in Verbindung mit ihrer außergewöhnlichen Höhe. „Im Verhältnis Breite zu Höhe sind sie höher als der Sears Tower in Chicago“, so der Architekt. Von der Nord-Süd-Achse aus betrachtet schimmert die schmale Silhouetten in graziler Transparenz während sich in Ost-West-Richtung zwei massive Gebäudefronten materialisieren. Physisch verbunden sind die Hochhäuser über Brücken aus Stahl und Glas, die sich aktuell im 9., 10. und 20. Obergeschoss befinden. Je nach Bedürfnissen der Mieter können die Brücken jedoch auch um- und abgehängt oder sogar weitere Verbindungsstege hinzugefügt werden. Vierzehn vollverglaste Panoramaaufzüge an den sich zugewandten Gebäudeseiten befördern Fahrgäste mit einer Geschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde. Gerade einmal zwanzig Sekunden dauert die Fahrt vom Erdgeschoss bis in das oberste Stockwerk. Nachts werden Fassade, Verbindungsbrücken und Aufzugsschächte spektakulär beleuchtet und entfalten eine noch größere Faszination als schon bei Tageslicht.

Doppeltürme“ in architektonischer Einheit

Beide Turm-Grundrisse haben die Form eines Parallelogramms, mit einer Breite von 13,5 Metern und einer Länge von 80 Metern. Der Abstand zwischen den Gebäudefronten beträgt zwanzig Meter, die Mittelachsen sind längs um 15 Meter gegeneinander verschoben. Beide Türme sind in der Längsachse in einem gemeinsamen Schnitt abgeschrägt, was die architektonische Einheit der „Doppeltürme“ betont. Um die Hochhäuser gruppieren sich zudem zwei Flachbauten, das fünfgeschossige Highlight-Forum sowie das sieben- bzw. fünfgeschossige Innside Premium Hotel. Ein dreigeschossiges Parkhaus mit 750 Stellplätzen umläuft nahezu das gesamte Areal. Nicht nur die PKW von Mitarbeiter und Gästen finden hier Platz. LKW können das erste Untergeschoss über das Parkdeck direkt anfahren, sodass die Versorgung der Bürotürme komplett unterirdisch von Statten geht.

Leben und Arbeiten für gehobene Ansprüche

Rund 72.000 Quadratmeter Bürofläche fassen die beiden 113 und 126 Meter hohen Bürotürme. Jedes Hochhaus wird über eine 7,5 Meter hohe Lobby im Erdgeschoss betreten. Auf 27 bzw. 32 Geschossen bieten die einzelnen Etagen eine Fläche von je 1.148 Quadratmetern, auf denen neben verschieden großen Büros auch Besprechungs- und Konferenzräume, WC-Anlagen, Teeküchen, Wartebereiche sowie Technikräume untergebracht sind. Dank der Glasfassade sind die Innenräume stets durchflutet von Tageslicht, sodass der Einsatz von Kunstlicht weitestgehend auf die Abendstunden beschränkt ist. Die variablen Grundrisse erlauben eine effiziente Nutzung des zur Verfügung stehenden Raumes und machen die Highlight-Towers für Unternehmen jeder Größe interessant. Gastronomische Angebote sowie ein modernes Co-Working-Konzept komplettieren die Bürolandschaft und sorgen für kleine Highlights im Arbeitsalltag. Das fünfgeschossige Highlight-Forum bietet auf jeder Etage nochmals rund 1.000 Quadratmeter Mietfläche, im Hotel finden Gäste in 160 Zimmern und Suiten eine standesgemäße Business-Unterkunft. Ein Konferenzbereich sowie das hauseigene Restaurant runden das Angebot ab.

LEED-Zertifikat für Energie- und Lüftungskonzept

Doch nicht nur auf Ästhetik wurde bei der Planung der Highlight-Towers wertgelegt. Auch Funktionalität, Ressourceneffizienz sowie einem gesunden Raumklima galt die Aufmerksamkeit von Bauherren und Architekt. Um eine zeitgemäße Wärmeisolierung zu gewährleisten, wurde die einschalige Fassade mit einer dreifachen Isolierverglasung ausgestattet. Öffnungsflügel mit Wind- und Schallschutzelementen innerhalb der Fassade dienen der Frischluftzufuhr und können von den Büros aus beliebig gesteuert werden. Eine Betonkernaktivierung sorgt für ein angenehmes Grundklima. Warmes oder kaltes Wasser wird dabei je nach Bedarf durch ein Rohrsystem in die Betondecken geleitet, wodurch sich die Wirkung eines dicken Ziegelmauerwerks ergibt: im Winter ist es drinnen angenehm warm, im Sommer erfrischend kühl. Für das umweltfreundliche Klimatisierungs- und Lüftungskonzept erhielt das Bauvorhaben ein LEED-Zertifikat in Gold. Ein Sicherheitskonzept, bestehend aus voll gesprinklerte Etagen und Sicherheitstreppenhäuser, die wie die Feuerwehraufzüge im Brandfall mit Überdruck rauchfrei gehalten werden, sorgen für einen hochmodernen Brandschutz einschließlich Fluchtwegekonzept. Egal ob als täglicher Arbeitsplatz oder exklusive Eventlocation, die Highlight-Towers werden ihrem Namen in jeder Hinsicht gerecht.

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Architekturfotografie Highlight Towers München

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Homepage der Highlight Towers
Highlight Towers bei CommerzReal

Chalet S Sils

Architekturfotografie Chalet S Sils

Architekturfotografie Sils: Text folgt

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Chalet S Sils

Architekturfotografie Chalet S Sils

Architekturfotografie Chalet S Sils

Architekturfotografie Chalet S Sils

Architekturfotografie Chalet S Sils

Architekturfotografie Chalet S Sils

Architekturfotografie Chalet S Sils

Architekturfotografie Chalet S Sils

Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Sankt Moritz: Das Engadin ist bekannt für seine intakte Naturlandschaft aus wilden Schluchten und grünen Täler. Doch das Hochtal im Schweizer Kanton Graubünden hat neben Erholung in der freien Natur auch eine exklusive Bäderkultur zu bieten.

 

Das Engadin ist bekannt für seine schöne Natur und exklusiven Ferienorte. Der wohl beliebteste unter ihnen ist St. Moritz. Die Gemeinde verdankt ihre Berühmtheit nicht nur dem Wintersport, sondern auch ihrer bis in das 19. Jahrhundert zurückreichende Bäderkultur. Die gesundheitsfördernde Wirkung der örtlichen Heilquellen war schon früh bekannt und so wurde aus dem kleinen Dorf ein mondäner Kurort für die Reichen und Schönen. Seitdem hat St. Moritz nichts von seinem guten Ruf eingebüßt. Im Gegenteil. Dass Stadtarchitektur modernen Ansprüchen gerecht werden und dennoch das städtebauliche Erbe bewahren kann, demonstrierte jüngst die Architektengemeinschaft Morger + Dettli aus Basel und Bearth & Deplazes aus Chur. Mit einem neuen Wasser- und Sportzentrum ersetzen sie ein sanierungsbedürftiges Schwimmbad der 1960er Jahre. Mit dem Ovaverva entstand ein neuer architektonischer Marker, der Einheimische wie Gäste fasziniert.

Am Anfang stand eine Vision

Der Name „Ovaverva“ ist dem Rätoromanischen entlehnt und steht für lebendiges, sprudelndes Wasser. Südwestlich des Kurparks gelegen dehnt sich der weiße Flachbau zwischen den historischen Prunkbauten der Nachbarschaft aus. Die Planer entschieden sich bewusst dafür, die Höhe der umliegenden Bauten nicht zu überschreiten um eine vornehme Zurückhaltung gegenüber des historischen Umfeldes zu wahren. Ein Understatement – denn das Ovaverva zieht mit seiner strahlend hellen Kunststeinfassade alle Blicke auf sich. Doch das Hallenbad mit Spa und Sportzentrum ist nicht einfach nur ein gelungener architektonischer Coup. Am Anfang der Planungen stand die Vision, einen Ort zu schaffen in dem Sport, Spaß, Geselligkeit aber auch Ruhe und Erholung Platz finden – für Einheimische wie Gäste gleichermaßen. Doch nicht nur das. Angelehnt an das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit sollte das Ovaverva neben gesellschaftlichem und ökonomischem auch einen ökologischen Nutzen bringen. So wurde nicht nur das Stadtquartier aufgewertet sondern auch eine besonders hohe Umweltverträglichkeit erreicht.

Stringenter Flachbau mit komplexem Innern

Von außen beschränkt sich der stringente Flachbau auf eine dreiteilige Gliederung. Die offene Hauptebene mit ihrer hohen Glasfassade und umlaufenden Stützen liegt zurückversetzt auf einem geschlossenen Sockel, den Abschluss bildet das auskragende Flachdach. Die Pfosten-Riegel-Konstruktion mit Dreifachverglasung umgibt die Bäderebene in regelmäßigen Modulen, wobei sich die Seitenansichten des quadratischen Grundrisses nur marginal unterscheiden: Auf der südöstlichen, dem Kurpark zugewandten Seite, bildet die zurückversetzte Verglasung auf der Bäderebene einen Terrassenbereich. Die Eingangsfront wiederum empfängt den Besucher mit einer flach geneigten Platzanlage, die sich wie ein Trichter in Richtung Eingang verjüngt. Alle tragenden Elemente wurden in massiver Weise aus Stahlbeton hergestellt. Vertikale Schächte, die Fluchttreppen und Lifte sowie den „Funtower“ umschließen, sorgen für zusätzliche Stabilität und Erdbebensicherheit. Das reduzierte Äußere lässt dabei kaum auf den komplexen Innenaufbau schließen, wodurch der Betrachter umso beeindruckt ist, sobald er die fünf Meter hohe Säulenhalle des Eingangs- und Garderobengeschosses betritt.

Action trifft Wellness

Besucher betreten das Ovavera direkt am Sockel, im tiefsten Geschoss des Flachbaus. Hier befinden sich Empfang und Garderobe in einer fünf Meter hohen Säulenhalle. Dunkle, edle Materialien kreieren eine erhabene Raumstimmung, ein innenliegendes, großrahmiges Fenster lenkt den Blick auf das zentrale, helle Treppenhaus, das bis hinauf in das Dachgeschoß führt. Ein einziges, großzügiges Oberlicht flutet die gesamte Treppenanlage mit Licht. Über dem Garderobengeschoss liegt das Technikgeschoss, welches als „Blindgeschoss“ ausgebildet ist und neben Zuleitungen, Filter- und Technikanlagen sowie Ausgleichsbecken für die Wasserhygiene die Verwaltungsbüros und die Anlieferzone beherbergt. Darüber liegt das Hauptgeschoss, das Herz des Ovaverva, die Bäderebene mit Fitnessbereich. Direkt auf dem Sockel platziert bietet sie einen raumgreifenden Blick über die Engadinger Berglandschaft. Zäune oder andere Sichtgrenzen gibt es nicht, denn der Außenbereich ist nur über das Bad erschlossen. Statisch bedingte Stützkerne, ummantelt mit weißem Glasmosaik, trennen die Badezonen optisch und akustisch in belebte Becken und Ruhezonen. Neben einem Sprungbecken mit zwei Ein-Meter-Brettern und einer Drei-Meter-Plattform gibt es ein separates Lernschwimmbecken, einen Plansch- und Spritzbereich, ein Schwimmerbecken mit 25-Meter-Bahn, sowie ein Aussenbecken mit Massagedüsen und Sprudelliegen. Der sogenannte „Funtower“ bietet mit seinen drei Rutschen Spaß und Action für die jüngere Generation. Grosszügige Ruhezonen und Entspannungsbereiche laden zum Verweilen ein. Den krönenden Abschluss des Bauwerks bildet das Dachgeschoss mit seiner exklusiven Wellnesslandschaft. Kneipp- und Dampfbäder, Massage und Kosmetik, Bio- und Finnensaunas – geschützt vor äusseren Einblicken ist hier Platz für Ruhe und Intimität.   Direkt an das Ovavera angeschlossen sind außerdem ein Fitnesssutdio und Outdoorzentrum, in dem Besucher weitere sportliche Herausforderungen finden.

Lichtspiele und Natürlichkeit

Für der Komposition der Raumstimmungen kreierten die Architekten ein lebendiges Zusammenspiel unterschiedlicher Oberflächen. Wo immer möglich wurden natürliche Materialien verwendet: Natur- und Kunststein, Keramik und Mosaike sowie Holz und Baubronze. Im Garderobengeschoss sorgen Wände aus Sichtbeton mit einem silbrig-goldenen Anstrich, Einbaumöbel aus dunkler Räuchereiche und Böden aus anthrazitfarbenem Hartbeton für einen gediegenen Empfang. Die Bäderzone wird dagegen von hellem, im Sonnenlicht glitzernden Silberquarzit illuminiert. Die Glasfassade erlaubt den Blick nach draußen schweifen zu lassen, wo sich die Landschaft je nach Jahreszeit mit schneebedeckten Gipfeln oder grünen Berghängen präsentiert. Im Außenbereich ergänzen sich heller Boden aus Naturstein und ein Geländer aus warm schimmernder Baubronze zu einem harmonischen Lichtspiel. Die Spa-Landschaft wiederum prägt lasiertes Vollholz aus Weisstanne, das Wände, Decken und Böden bedeckt. Hier lassen nur wenige große Öffnungen den Blick in die Landschaft zu, Intimität und Geborgenheit stehen stattdessen im Vordergrund. Diese vielen unterschiedlichen Raumatmosphären sind es, die dem Bad seinen unverwechselbarer Charakter verleihen und das Ovaverva für ruhesuchende wie aktive Besucher gleichermaßen interessant machen.

Nachhaltiges Energiekonzept

Als Trägerin des Schweizer Labels „Energiestadt“ hat sich St. Moritz der Reduktion von CO2-Emissionen sowie der Förderung erneuerbarer Energien verpflichtet. All dies wurde auch bei der Erstellung des Energiekonzeptes für das Ovaverva berücksichtigt. Der Wärmebdarf wird über hauseigene Grundwasserwärmepumpen mit interner Wärmerückgewinnung sowie mit Fernwärme aus dem Seewasserwärmeverbund gedeckt. Die Brauchwassererwärmung erfolgt über eine Abwasser-Wärmerückgewinnung, für die das gesamte im Gebäude anfallende Abwasser in einem zentralen unterirdischen Schacht gesammelt wird. Nachts wird das Wasser der Außenbecken in ein innenliegendes Speicherbecken gepumpt, damit nicht unnötig Wärme an die Außenluft abgegeben wird. Am nächsten Morgen wird es dann wieder nach draußen gepumpt. Die Erwärmung der Bäderzonen erfolgt über Lufteinblasung entlang der Glasfassade, sowie über die passiv-solare Energie des einfallenden Sonnenlichts. Außer im Restaurantbereich wurde deshalb auch auf eine Beschattung verzichtet. Da sowohl das Technikgeschoss als auch die Bäderebene Wärme an das jeweils darüber gelegene Geschoss abgeben, benötigte man keine zusätzliche Fußbodenheizung. Seinen Strombedarf deckt das Hallenbad ausschließlich aus Wasserkraft der Energiewerke St. Moritz. Damit dürfte das Ovaverva nicht nur ein Vorbild in Sachen Bäderarchitektur, sondern auch hinsichtlich eines intelligenten Energie- und Ressourcenmanagements sein.

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Architekturfotografie Ovaverva Hallenbad Sankt Moritz

Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Marktoberdorf: Text folgt

 

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

Architekturfotografie Hotel Weitblick Marktoberdorf

 

Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Poing: Der Kirchenbau zählt sicherlich zu außergewöhnlichsten Schauplätzen des Baugewerbes. In Poing trifft das gleich in mehrfacher Hinsicht zu. Die neue Kirche ist nicht nur optisch ein Unikat. Schon während der Bauzeit rückte sie die Menschen näher zusammen.

Am 3. November 2015 wurde der Grundstein für die neue Pfarrkirche in Poing gelegt. Im Juni 2018 sind die Arbeiten abgeschlossen. Rund 350 Menschen finden im neuen Pfarrzentrum Platz für die ökumenische Begegnung. Doch nicht nur kirchlich, auch städtebaulich ist der Sakralbau ein Ort der Annäherung. Die beiden durch die S-Bahn-Linie getrennten Poinger Ortsteile, seit jeher ein großes Thema in der Kommunalpolitik, sollten mit dem Bauwerk endlich ein Bindeglied erhalten. Und so lautet auch das Motto der örtlichen Pfarrgemeinde, unter dem die Weihe stattgefunden hat: „Menschen verbinden“. Tatsächlich rückten bereits während der Bauphase die Menschen nahe zusammen, denn der Bau entstand sozusagen in konfessionsübergreifender Zusammenarbeit. Nach den Entwürfen des Münchner Architekturbüros Meck, die sich im Wettbewerb gegen 35 weitere Teilnehmer durchgesetzt hatten, errichteten Handwerker aus aller Herren Länder und verschiedenster Konfessionen gemeinsam das strahlende Gotteshaus. Auch wenn sich die Fertigstellung wegen Insolvenz des Fassadenbauers verzögerte, so darf sich Kirchengemeinde von Poing bereits jetzt über ein neues Schmuckstück freuen.

Fassade der besonderen Art

Auch wenn der Neubau äußerlich dem typischen Kirchenbild komplett widerspricht, so lässt sich ihm eine geradezu göttliche Erhabenheit nicht absprechen. Auf einer Grundfläche von 30 mal 30 Metern sowie weiteren 30 Metern in der Höhe präsentiert sich die Kirche geradezu wie ein Fels, auch wenn sie nicht dem heiligen Petrus, sondern dem Patrozinium Seliger Pater Rupert Mayer geweiht ist. Die Fassade wird aus 15.000 weißen, dreidimensionalen Kacheln gebildet. Der Dachaufbau entsteht durch unterschiedliche, gegeneinander gestellte Flächen. Abhängig vom Einfall des Sonnenlichts lumineszieren die Keramikziegel in unterschiedlichen Farben und machen die Kirche zur „weithin sichtbaren Stadtkrone“, wie es Architekt Professor Andreas Meck ausdrückte. Glockenträger sowie Pfarrheim spielen gegenüber dem Solitär eine untergeordnete Rolle. Das Glockenspiel ist nicht wie üblich am Kirchturm angebracht, den es in der klassischen Form nicht gibt, sondern neben dem Hauptbau. Optisch ergänzt wird die leuchtend weiße Fassade durch Nagelfluh, einen typischen Konglomeratstein der bayerischen Schotterebene. Dieser wurde für den Platzbelag, sowie auch für Pfarrheim und Glockenturm verwendet. Die Basis des Kirchengebäudes führt den Stein weiter, jedoch mit einer feiner bearbeiteten Oberfläche.

Begegnung und Rückzug

Wie schon die äußere Erscheinung, so ist auch der Innenraum in verschiedene Zonen ausdifferenziert. Kubistisch inspirierte Strukturen schaffen so verschiedene Aufenthaltsstationen, die unterschiedlichen Zahlen von Besuchern intime Rückzugsorte aber auch die Möglichkeit zur Begegnung bieten. Abgesetzt von der völlig in weiß gehaltenen Raumkrone wurden Boden und Wandsockel in Stein ausgeführt. So spiegelt sich nicht nur die äußere Gliederung von Platz und Gebäude wider sondern auch die Idee von Himmel und Erde. Das Taufbecken blickt direkt auf den vorgelagerten kleinen See und ist von der rückwärtigen Gebäudeseite aus einsehbar. In 15 künstlerischen Ausführungen wird der Kreuzweg in der Betonbänderung der Wand dargestellt, wobei das Tabernakel die letzte Station bildet. Die erste Station soll ein Foto der erkennungsdienstlichen Erfassung des Pater Rupert Mayer einnehmen, dessen Patrozinium auf diese Weise direkt mit dem Sakrament verbunden wird.

Es werde Licht 

Symbol und zentrales Gestaltungselement ist das Licht, das den gesamten Kirchenraum ausfüllt. Drei große Lichtöffnungen sorgen nicht nur dafür, dass Kirche und Besucher in Helligkeit getaucht werden. Sie unterstreichen gleichzeitig die liturgischen Orte und Handlungen in Analogie zur Dreifaltigkeit. Im höchsten Punkt der Kirche, unter dem sich der Altar mit Tabernakel befindet, ist eine vertikale Zenitöffnung eingelassen, durch die Licht senkrecht nach unten einfällt. Durch eine zweite Öffnung wird der Altar vom Morgenlicht erleuchtet. Der dritte Lichtquell wurde neben dem Taufbecken situiert und dient gleichzeitig als Öffnung in Richtung See. Pfarrzentrum und Bürger freuen sich gleichermaßen auf diesen ganz besonderen Begegnungsort, der Menschen zusammenführt und die Ökumene bereichert.

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Reportage entstanden.

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Architekturfotografie Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer Poing

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Pfarrkirche Seliger Pater Rupert Mayer bei Meck Architekten
Wettbewerbsentwurf bei bauwelt.de

Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Edlach: Eine sich wandelnde Gesellschaft benötigt nicht nur neue Ressourcenstrategien. Auch moderne Lernkonzepte sind für die Generation von morgen essenziell. Die Volksschule Edlach in Dornbirn hat beides in einem Leuchtturmprojekt vereint.

Leben und Lernen für zukünftige Generationen, so könnte man das Leuchtturmprojekt der Volksschule Edlach in Dornbirn subsumieren. Nach neuesten baulichen, ökologischen und pädagogischen Standards wurde hier ein neues Schulgebäude errichtet, das neben dem Lernen auch zu sozialer Interaktion einlädt. Ursprünglich hätte die in den 1960er Jahren errichtete Schule nur saniert werden sollen. Im Verlauf der Planungen entschied sich jedoch die Stadt Dornbirn, die gleichzeitig als Bauherrin fungierte, bis auf die Turnhalle alles abzureissen und völlig neu aufzubauen. Im Wettbewerbsverfahren wurden die Dietrich | Untertrifaller Architekten für das Projekt verpflichtet, die 2012 den ersten Preis mit ihrem Entwurf gewonnen hatten. In zwei Jahren Bauzeit wurde das Schulkonzept auf einer Fläche von 3.770 Quadratmetern dann Realität und gilt heute als Paradebeispiel für zukunftsfähiges Bauen. 2017 wurde ihm deshalb der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit verliehen.

 

Clusterkonzept für eine moderne Lernumgebung

Die Volksschule Edlach liegt inmitten eines Wohnquartiers nahe der Dornbirner Innenstadt. Lern- und Aufenthaltsqualität aber auch eine zeitgemäße Infrastruktur waren dementsprechend Grunderfordernisse. Um einen Zugang von allen Seiten zu ermöglichen, verzahnt sich das Schulgebäude geschickt mit der umliegenden Umgebung, aus der rund 300 Schüler jeden Morgen zur Schule kommen. Zwölf Schulklassen teilen sich die Klassen- und Gruppenräume, die in einem modernen Clusterkonzept als kleine Einheiten nebeneinander gruppiert wurden. Gemeinschaftliches Lernen statt streng getrennter Jahrgangsstufen, so lautet das pädagogische Programm. Dreh- und Angelpunkt der Edlacher Volksschule ist die Aula. Als Haupteingang, Aufenthaltsbereich und zentraler Treffpunkt konzipiert, stellt sie den Mittelpunkt des schulischen Lebens dar. Dies wurde auch baulich so ausformuliert: der leicht abgesenkte, umlaufend verglaste Quader ist das Bindeglied der verschiedenen Zonen. Nach zwei Seiten offen und von freundlichen Pausenhöfen flankiert, sorgt er für Licht und Raum. Auf zwei Ebenen schließen sich die Büro- und Unterrichtsträume an. Im Erdgeschoss befinden sich die Verwaltung, Aufenthaltsräume für die Lehrkräfte, die Bibliothek und Sonderunterrichtsräume, sowie Garderoben und Toiletten. In der Mittagspause werden Aula und anschließende Nebenräume zur Kantine, nachmittags bieten sie Platz für die Tagesbetreuung. Das Obergeschoss schließt über zwei offene Stiegenhäuser an den Unterbau an. In vier Clustern sind hier die eigentlichen Klassenräume untergebracht. Sie bestehen aus je drei quadratischen Stammklassen, zwei Gruppenarbeitsräumen und einem Außenraum in Form eines Balkons oder Atriums. Eine Gemeinschaftszone mit Nischen und Lerninseln zur Arbeit in Kleingruppen zieht  sich als geschwungenes Band über die gesamte Länge von 70 Metern durch das Obergeschoss.

Massive Konstruktion für nachwachsende Rohstoffe

Um für eine positive Ökobilanz einen Teil des Gebäudes aus nachwachsenden Rohstoffen realisieren zu können, legten die Planer für den Neubau eine massive Stützkonstruktion aus Stahl zu Grunde. Decken und Wände wurden hingegen in Beton ausgeführt. Das in Richtung Turnhalle auskragende Obergeschoss wurde dann in Holzbauweise komplettiert und mit einer  hinterlüfteten Lattung aus Weißtanne verkleidet. Auch die völlig entkernte und neu aufgebaute Turnhalle wurde mit dieser Fassade versehen. Über winkelförmig angeschlossene Betonbänder längs der Nord- und Südfassaden sind Turnhalle und Aula zu einer harmonischen Gebäudeeinheit verbunden, die über verschiedene Stufen hinweg zu den Unterrichtsräumen hin anwächst. Durch das natürlich kontrastierende Farbkonzept aus Glas, Sichtbeton und Weißtanne entsteht eine modulare Staffelung, welche die funktionale Ästhetik um eine gestalterische ergänzt. Die Innenräume greifen diese wieder auf. Sanftes Blau akzentuiert die Klassenzimmer, Grün- und Gelbtöne begleiten die Bewegungszonen.

Positive Ökobilanz

Doch nicht nur in pädagogischer und ästhetischer Hinsicht legten Bauherrin und Architekten Wert auf ein stimmiges Gesamtkonzept. Auch ökologische Belange hat das Schulraumkonzept der Stadt Dornbirn im Fokus. Insbesondere die Verwendung ressourcenschonender Baustoffe sowie die Beachtung der sogenannten „grauen“ Energie, der Lebenszyklus von Materialien und Baukonstruktion, stehen dabei im Vordergrund. Der gesamte Schulkomplex wurde dementsprechend energetisch und haustechnisch optimiert: Die Holzfenster, ausgefertigt als breite Lichtbänder, sind dreifach verglast. Eine mechanisch kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung senkt den Energiebedarf. Sowohl die CO2-Emissionen als auch die Kosten für die Gebäudeerwärmung werden so nachhaltig gesenkt. Letztere erfolgt über Fernwärme, jedoch liegt der jährliche Heizenergiebedarf bei nur etwa 14,7 kWh pro Quadratmeter. Eine Photovoltaikanlage generiert Strom und senkt damit zusätzlich den Bedarf an Primärenergie. Die Rohstoffbilanz des Projektes wird dann nochmals durch den Einsatz regenerativer und lokal vorhandener Baumaterialien optimiert: Weißtanne und Birke wurden großflächig verbaut und machen die Schule zu einer natürlich anmutenden Lernumgebung. 2017 wurde die Volksschule schließlich auch vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Damit dürfte sie für eine ganze Reihe kommender Generationen ein zukunftsweisender Lernort sein.

Das Architekturfotografie-Projekt ist im Rahmen einer BAUWERK Objektreportage entstanden.

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Architekturfotografie Volksschule Edlach

Weitere Informationen zum Architekturfotografie-Projekt:

Homepage Dietrich Untertrifaller Architekten
Volksschule Edlach bei nextroom.at